Simbabwe bittet um Hilfe
5,5 Millionen Menschen vor dem Verhungern

Präsident Robert Mugabes Regierung von Simbabwe hat die internationale Gemeinschaft um 700 000 Tonnen Nahrungsmittelhilfe gebeten, um rund 5,5 Millionen Menschen vor dem Verhungern zu retten.

dpa HARARE. Dies bestätigten Uno-Vertreter am Donnerstag in Harare. Ein formeller Antrag liege aber noch nicht vor, deshalb könnten sich die Hilfslieferungen verzögern, hieß es beim World Food Programme (WFP) in der Simbabwe-Hauptstadt.

„Die Lebensmittelknappheit auf dem Land und in den städtischen Gebieten wird immer schlimmer. Immer mehr Leute kommen zu den Hilfsverteilungsstellen. Wir haben nicht genügend Vorräte,“ warnte ein WFP-Vertreter. Die Agrarproduktion ist unter anderem wegen der umstrittenen Landreform Mugabes in den vergangenen drei Jahren zusammengebrochen. In dem am Donnerstag bekannt gewordenen Appell der der Regierung heißt es, in der letzten Ernte seien 900 000 geerntet worden. 711 000 Tonnen würden fehlen, um die 15 Millionen Einwohner zu ernähren.

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