Diskussion: Kommentare zu: „Der Handel mit Griechenland ist eingebrochen“

Oliver Stock, Chefredakteur Online

Liebe Leserinnen und Leser,

Wir freuen uns auf Ihren Kommentar. Gerne kritisch. Gerne auf den Punkt - von mir aus kurz und schmerzhaft. Auch Lob würden wir annehmen. Am meisten freuen wir uns, wenn Sie zu Ihrer Meinung mit Ihrem wirklichen Namen stehen. Wir möchten wissen, mit wem wir diskutieren, und Sie möchten wahrscheinlich auch wissen, mit wem Sie sich auseinandersetzen. Wir glauben, dass es zu einem fairen Umgang miteinander im Netz gehört, sich offen gegenüberzutreten. Dafür steht die Handelsblatt-Online-Redaktion. Dafür stehe ich.

Ihr
Oliver Stock
Chefredakteur Handelsblatt Online

Bitte bleiben Sie fair und halten Sie sich an unsere Community Richtlinien sowie unsere Netiquette.
  • 02.11.2011, 20:23 UhrAnonymer Benutzer: herbert

    Bulgarien ist nicht Deutschland also zwei verschiedene Wirtschaften!
    Wie war der Vorschlag, bei den Beamten sparen?
    Ihm fehlt wohl der Durchblick!
    Der einfache Beamtendienst liegt mal soeben über dem Sozialhilfesatz.
    Der mittlere Beamte wie ein Facharbeiter, der höhere wie ein Ingeneur und der gehobene eben Ärzte und Rechtsanwälte.



    • 03.11.2011, 07:57 UhrAnonymer Benutzer: petervonbremen

      Der öffentliche Dienst ist für die Summe seiner Leistungen bei uns hoffnungslos überbezahlt. Allerdings wäre auch ich nicht für eine pauschale Kürzung, da es dort auch viele Mitarbeiter gibt, denen auf Grund ihrer Leistungen eigentlich mehr zustünde. Fakt ist, dass der deutsche Steuerzahler durch die Kosten des öffentlichen Dienstes über Gebühr belastet wird.

  • 02.11.2011, 20:45 UhrAnonymer Benutzer: Geier

    Kann das den vielleicht sein das Beamte nicht ,alle paar Jahre mehr Geld bekommen neben der normalen Lohnerhöhung.
    Sonstige Vergünstigungen haben z.b. Krankenversicherung,Pensionen usw.
    Wenn ich unrecht habe Sorry.

  • 02.11.2011, 21:07 UhrM.Deyanaron

    Ich habe keine Ahnung ob die Eurozone die 'Bulgarien' Kriterien einführen muss(40% Schulden,2% Defizite)aber die Renditen für Bulgarien sind niedriger als die von Spanien.Zumindest kann man den Zahlen in Bulgarien trauen-der IWF prüft seit der Bindung an der DMark die Bücher.Ich habe leztens ein weiteres Interview mit dem Mann gelesen-dort hat er gesagt, dass der IWF in Bulgarien eine Eigenkapitalquote bei den Banken von 15% gefordert hat-und dass die sehr gute Erfahrungen damit gemacht haben in den letzten 10 Jahren.Da werden uns aber 'Experten' sagen 9% ist schon hoch genug und dass Deutschalnd nicht Bulgarien ist-also werden eir auch in 20 Jahren Banken retten müssen.

  • 02.11.2011, 21:09 UhrEinLeser

    Nur gut dass ich kein Beamter bin, kenn aber viele und mit denen möchte ich nicht tauschen. Überstunden ohne Ende,Weihnachtsgeld und Leistungszulage gestrichen und die Fußabtreter der Neoliberalen. Beamte scheinen die ideale Projektionsfläche für unzulängliche und verfehlte Politik zu sein, auf deren Rücken man seinen Politfrust ablassen kann. Es sollte zu denken gebe, dass so viele von denen völlig ausgebrannt frühzeitig aussteigen müssen....auch in diesem Land...Polizisten, Lehrer etc.

  • 02.11.2011, 21:32 UhrAnonymer Benutzer: unanstaendig

    Griechenland säuft die Pulle leer und für die anderen kleinen Länder bleibt nichts mehr übrig.
    Ist irgendwie auch nicht in Ordnung.

  • 02.11.2011, 23:19 UhrAnonymer Benutzer: RESPEKT

    Größten Respekt vor der Disziplin, die in einigen kleineren Ländern - und wohl auch in Bulgarien - herrscht!!

  • 03.11.2011, 01:41 Uhrhdtvideo

    Ein sehr gutes aufschlussreiches Interview, weil hier konkret auch über eine unmittelbare Nachbarschaft in Europa gesprochen wird. Griechenland säuft keine Pulle leer, wie hier jemand irgendwo meint. Hier geht es konkret darum, in welchen Bereichen wir uns harmonisieren müssen, in welchen das Unsinn ist. Simeon Bjankow will natürlich Musterschüler sein (er ist ja schließlich Vize!), trotzdem: RESPEKT. Das ist viel wichtiger als billige "Griechen(land)verachtung". Die Griechen sind immerhin recht demokratisch, die Bulgaren?

    • 03.11.2011, 15:57 UhrAnonymer Benutzer: BGinDE

      Leider wird aber auch viel verschwiegen in diesem Interview! Zum Beispiel die ganzen Kürzungen für Bildung, das Ausstezen von Zahlungen an privaten Unternehmen, usw. Bulgarien ist diszipliniert und sparsam, aber ob am richtigen Ende gesparrt wird bleibt noch offen.
      Das Problem liegt auch nicht in der Anzahl der Beamten, sondern daran das sie ineffektiv und meistens korrupt sind! Das ganze Rechtssystem ist voll von teilweise widersprüchlichen Regelungen, sodass keiner durchblicken kann.
      In der Hinsicht unterscheidet sich Bulgarien nicht im geringsten von Griechenland! Allerdings sind die Griechen unübertroffen in Sache Erpressung der eigenen Regierung und somit leider der gesamten EU! Unabhängig davon ob sie was leer saufen oder nicht, kann so ein Land nicht in der EU tolleriert werden!

  • 03.11.2011, 17:32 UhrAnonymer Benutzer: marketbg

    Wie konnten Sie den harten Sparkurs in Bulgariens Bevölkerung durchsetzen? Das ist bei den Bulgaren kein Problem und es es überhaupt kein Verdienst der Regierung! Von 120 auf 135 Euro gestiegen!!!! Mit so was prahlen könnten auch die Finanzminister vieler afrikanischen Staaten.Und was soll der Unsinn mit Griechenland und Zoll- weiss er, dass es keine Zollgrenze gibt? Und in Bulgarien funktioniert vieles wie Gesundheitswesen, Bildung, Kultur auch ohne Streicke nicht.Verwunderlich, dass er nicht, wie sein Chef, auch bulgarische Löhne und Renten für die Deutschen vorgeschlagen hat! Und nur gut, dass er nicht weiss, dass in BRD auch oft gestreickt wird, sonst hätte er behauptet, die Bulgaren wollen keine deutschen Zustände!
    Ivan der Schreckliche, Abgeordneter im bulgarischen Alltag

  • Video

Politik Bundestag stärkt Organspende

Krankenversichterte ab 16 Jahren werden in Zukunft häufiger gefragt, ob sie Organspender werden wollen. Dieses Gesetz hat der Bundestag mit großer Mehrheit verabschiedet - und noch einige weitere Entscheidungen gefällt.

  • Die aktuellen Top-Themen
Kontrolle weiter abgelehnt: Iran plant Bau eines neuen Atomkraftwerks

Iran plant Bau eines neuen Atomkraftwerks

Der Iran bleibt beim Atomprogramm stur: Kontrolleuren wird nach wie vor der Zugang zu den Anlagen verweigert - gleichzeitig kündigte die Regierung nun den Bau eines neuen Kernkraftwerks an. Streit ist vorprogrammiert.

Wird Strom teurer?: Koalition sorgt sich um Kosten der Energiewende

Koalition sorgt sich um Kosten der Energiewende

Der neue Bundesumweltminister Peter Altmaier will mehr Tempo bei der Energiewende. Es ist eine Herkulesaufgabe. Nun drohen auch noch die Kosten auszuufern. Ein Zurück zur Atomkraft soll es aber nicht geben.

Über 90 Tote: Entsetzen über Massaker in Syrien

Entsetzen über Massaker in Syrien

Bei einem Massaker sind in Syrien mehr als 90 Zivilisten ums Leben gekommen, darunter auch viele Kinder. Die entsetzte internationale Gemeinschaft fordert erneut ein Ende der Gewalt - doch das Blutvergießen geht weiter.

Global Reporting Krieg gegen Krankenhäuser

An einem Sonntagmorgen im Sommer 2011 wollte der 21-jährige Syrer Khaled al-Hamedh Medikamente für seinen kleinen Bruder besorgen. Khaled machte sich auf den Weg zu einem Krankenhaus in seiner Heimatstadt Hama. Die Apotheken in Hama waren... Von Jan Dirk Herbermann. Mehr…

Handelsblog Feuert die Dicke Bertha in die falsche Richtung?

Ein Kernproblem im Euro-Raum ist, dass es in den Krisenstaaten einen gefährlichen Link gibt zwischen dem Bankensystem und den Staatsfinanzen dieser Länder. Geldinstitute in Griechenland, Spanien, Irland und anderen Ländern stehen mit dem... Von Olaf Storbeck. Mehr…

  • Konjunkturtermine
Konjunkturtermine: Wochenvorschau

Wochenvorschau

Die wichtigsten Ereignisse und Indikatoren in Europa und International