Sinai-Halbinsel

Anschlag auf Gas-Pipeline in Ägypten

Eine Gas-Pipeline auf der ägyptischen Halbinsel Sinai ist nach einem Angriff explodiert. Ermittler gehen davon aus, dass die Attentäter gegen die Erdgaslieferungen nach Israel protestieren wollten.
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Im Juli wurde die Pipeline schon einmal angegriffen. Quelle: Reuters

Im Juli wurde die Pipeline schon einmal angegriffen.

(Foto: Reuters)

KairoUnbekannte Angreifer haben einen Anschlag auf eine ägyptische Gas-Pipeline auf der Sinai-Halbinsel verübt. Dies berichteten Sicherheitskreise sowie Augenzeugen am Dienstag. Die betroffene Pipeline versorgt Israel und Jordanien mit Gas. Ein Augenzeuge sagte Ermittlern, er habe drei Männer gesehen, die aus dem Auto bei einer Pumpstation gesprungen seien und darauf Feuer bei der Pipeline entdeckt.

Dann sei eine große Explosion in der nahe gelegenen Stadt el-Arisch zu hören gewesen. Später sahen Augenzeugen eine bis zu 15 Meter hohe Flamme über der Leitung. In der Umgebung fingen auch Hütten und Olivenhaine Feuer. Nachdem die zuständige Firma Gasco die Gaszufuhr der Pipeline stoppte, konnten Feuerwehrleute die Brände unter Kontrolle bringen.

Ein Krankenhaus in der Region meldete einen Verletzten. Welche Auswirkungen der Anschlag auf die Gaslieferungen haben wird, war zunächst unklar. Die Gas-Pipeline ist seit dem Rücktritt von Präsident Husni Mubarak bereits mehrmals angegriffen worden. Ermittler gehen davon aus, dass die Täter damit gegen die Auslieferung ägyptischen Erdgases nach Israel protestieren wollen.

Im Juli waren die Angreifer mit Maschinengewehren bewaffnet gewesen und hatten Mitarbeiter des staatlichen Energiekonzerns Gasco dazu gezwungen, eine Pumpstation zu verlassen. Danach war ein Feuer ausgebrochen. Israel bezieht 40 Prozent seiner Gaslieferungen aus Ägypten.

  • rtr
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10 Kommentare zu "Sinai-Halbinsel: Anschlag auf Gas-Pipeline in Ägypten"

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    Vielleicht werden wir ja noch mal einmal beste freunde.
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  • SCHOCKIERENDE GESTÄNDNISSE
    Ex-Armeechef packt aus: Erschütternder Zustand der türkischen Armee


    Deutsch Türkische Nachrichten | Veröffentlicht: 25.08.11, 15:26 | Aktualisiert: 25.08.11, 20:13 | 67 Kommentare
    Am Mittwoch sind Tonaufnahmen des ehemaligen Generalstabschefs Isik Kosaner aufgetaucht. Dabei handelt es sich um eine Abschiedsrede vor seinem Rücktritt. Er gesteht Fehler des Militärs ein, die er zuvor strikt dementiert hatte.

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    dann bleibt halt,
    aber Liebeszwang ist nicht erfoderlich, oder ?
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  • Türkische Armee: trottelig, inkompetent und feige!

    http://www.reconquista-europa.com/showthread.php?69632-T%C3%BCrkische-Armee-trottelig-inkompetent-und-feige%21

  • Nachdem am 14. Mai 1948 der Staat Israel ausgerufen wurde, erklärten die arabischen Staaten mit ihren 160 Millionen Menschen dem gerade geborenen Judenstaat mit seinen nur 650.000 Einwohnern (240 Araber gegen 1 Juden) den Krieg. In der festen Überzeugung, „die Juden ins Meer zu treiben“, forderten die arabischen Kriegsherren die arabischen Bewohner Israels auf, für zwei Wochen ihre Häuser zu verlassen, weil „unsere Bomben nicht zwischen Juden und Araber unterscheiden können!“ So flohen tausende Araber, nicht vor den Israelis (!), sondern vor den Bomben ihrer Brüder. Als wider Erwarten Israel siegte, waren die Araber draußen jenseits der Grenze.
    Anstatt dass die Araber ihre Brüder integrierten und ihnen die von Juden verlassenen Immobilien überließen, mussten doch zur gleichen Zeit 680.000 Juden ihre arabischen Länder verlassen und Haus und Hof ohne Entschädigung zurücklassen, pferchte man sie in Flüchtlingslager. Zu dem palästinensischen Volksmythos kam inzwischen noch der islamische Fundamentalismus, der gegen jede Koexistenz mit Israel ist, und „nicht eher ruhen (will), bis jeder Quadratzentimeter palästinensischen Bodens von den israelischen Besatzern befreit und Jerusalem die Hauptstadt des Palästinenserstaates ist“.

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    Ohhh,
    ein Bettler und Zwergenaufstand ?
    Wir werden sehen wie mutig ihr seid.
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  • Du bist kein sehr intelligenter Mensch !
    Weder Zypern noch Israel muss sich bei irgend etwas beeilen , sie haben alle zeit der Welt .
    Wenn die Türkei Wiederrechtlich in andere Hoheitsgebiete eindringt , wird man ihnen auf die "Finger klopfen" , wes international rechtlich abgesichert ist .


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    Macht sie aber gerade,
    ich finde diese Variante sogar viel Vorteilhafter.
    Muß sich keiner an irgendwelche Vereinbarungen und was weiss ich noch alles halten.

    Wenn ihr ganz schlau seid, pumpt ihr ganz schnell alles leer. Dann ist für uns nichts mehr da.
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  • Umso wichtiger das zwischen Zypern und Israel die Lagerstätten erkundet und angezapft werden um eben Zypern und Israel mit Energie zu versorgen .
    Geopolitisch kommt kein anderes Land in frage , weshalb die Türkei einen weiteres mal in ein Internationales Fettnäpfchen treten würde wenn sie eine Aktion in diesen Hoheitsgebieten die keine Türkischen sind, planen .

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    Energieelite, ist das nicht dein Thema ?
    Sag doch mal was, wenigstens eine past and copy.
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