Situation im Gaza-Streifen verschärft sich weiter
Drei Palästinenser bei Explosion in Rafah getötet

Bei einer Explosion sind am Dienstag im südlichen Gazastreifen mindestens drei Palästinenser getötet und 15 weitere verletzt worden. Palästinensische Augenzeugen berichteten, es habe einen Militäreinsatz in der Grenzstadt Rafah gegeben. Israelische Truppen hätten Panzergranaten eingesetzt und aus Hubschraubern Raketen abgefeuert.

HB RAFAH. Augenzeugen und die israelische Armee erklärten, offenbar sei bei den Gefechten in Rafah eine Bombe explodiert, mit der Palästinenser israelische Soldaten in die Luft sprengen wollten. Bei zwei der Toten handele es sich um Extremisten, der dritte sei ein Polizist gewesen, der nicht im Dienst war. Mindestens 15 Menschen, darunter ein Reuters-Kameramann, seien verletzt worden. Die israelische Armee war in der Nacht mit Panzern vorgestoßen, um palästinensische Waffenschmuggler festzunehmen.

Die israelische Armee war in den vergangenen Monaten immer wieder gegen Palästinenser vorgegangen, die Waffen von Ägypten aus in den Gaza-Streifen schmuggeln. Seit dem angekündigten israelischen Abzug aus der Region hat sich die Situation dort weiter verschärft. Auch zwischen Palästinensern und der Palästinenser-Polizei war es zu Zusammenstößen gekommen. Viele Palästinenser werfen der Regierung Korruption und Vetternwirtschaft vor.

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