Snowden-Enthüllungen : „Guardian“ und „New York Times“ kooperieren

Snowden-Enthüllungen
„Guardian“ und „New York Times“ kooperieren

Der „Guardian“ steht wegen der Veröffentlichung der Enthüllungen von Edward Snowden unter besonderem Druck der britischen Regierung. Deshalb ist die Zeitung für weitere Enthüllungen eine Kooperation eingegangen.
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WashingtonDer britische „Guardian“ will bei der Auswertung des brisanten Materials des früheren US-Geheimdienstmitarbeiters Edward Snowden künftig mit der „New York Times“ kooperieren. Dies teilten beide Zeitungen am Freitag Abend mit. „In einem Klima eines starken Drucks von der britischen Regierung hat der Guardian entschieden, einen US-Partner mit ins Boot zu holen, um die GCHQ-Dokumente von Edward Snowden auszuwerten“, erklärte der „Guardian". Die Berichterstattung über die Enthüllungen Snowdens werde fortgesetzt.

Nach der Vereinbarung soll die „New York Times“ Zugang zu einigen als geheim eingestuften Dokumenten Snowdens erhalten. Snowden hatte auch Informationen über Aktivitäten des britischen Geheimdienst GCHQ enthüllt. Der „Guardian“ und andere Medien veröffentlichten die Enthüllungen. Nach eigenen Angaben wurde die Zeitung von der britischen Regierung zur Vernichtung der Snowden-Dokumente gezwungen. Von den Daten soll es im Ausland Kopien geben.

Derweil legte der „Guardian“ erstmals klare Beweise für die Verstrickung großer Computer- und Internetfirmen in die Datenspionage des US-Geheimdienstes NSA vor. Das Blatt veröffentlichte Originalauszüge von NSA-Dokumenten, die die Beteiligung von Unternehmen wie Yahoo, Facebook und Google am Spionageprogramm „Prism“ untermauern. Die Firmen hätten Millionen von US-Dollar für ihre Kooperation bekommen.

Die abgedruckten Dokumente aus dem Fundus des früheren US-Geheimdienstmitarbeiters Edward Snowden beschäftigen sich unter anderem mit den Folgen eines Gerichtsurteils in den USA aus dem Jahr 2011, dass den Spähern die Arbeit erschwerte. Die Zusammenarbeit mit den Internetfirmen musste danach auf eine neue Basis gestellt werden. In einem der Dokumente heißt es wörtlich: „Alle PRISM-Provider, mit Ausnahme von Google und Yahoo, wurden erfolgreich auf die neue Zertifizierung umgestellt. Wir erwarten, dass Yahoo und Google die Umstellung bis zum 6. Oktober beenden.“

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„Guardian“ und „New York Times“ kooperieren

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Google dementiert NSA-Zusammenarbeit

Kommentare zu " Snowden-Enthüllungen : „Guardian“ und „New York Times“ kooperieren"

Alle Kommentare
  • Für mich ist die Berichterstattung des Guardians sehr bedenklich. Die politisch einseitige Berichterstattung ist das eine, was mich aber wirklich stört ist der versteckte Antisemitismus des Guardians. Man kann bei dem Blatt fast das Gefühl haben, es ist besessen von einem Hass gegen Juden und Israel.

    Pat Condell, der britische Stand-Up Comedian, Schriftsteller und Internetaktivist, hat die Zeitung deshalb schon mal als die "The ugliest newspaper in Britain" bezeichnet.

  • Google dementiert mit Recht: Auch Google soll von der NSA bezahlt worden sein, glaubt man den Veröffentlichungen.
    Das wäre keine Zusammenarbeit.
    Das wäre ein Business.

  • @K-West

    Glauben Sie bloß nicht, daß der Terror "unbewußt"/aus Versehen geschürt wird. Es ist der Krieg im Sinne Orwells "1984" und so wunderbar unendlich lang!

    Was hier abläuft folgt dem "Cowboy-Prinzip". Das besagt, daß man beim Treiben einer Herde diese keinesfalls zur Ruhe kommen lassen darf. Wenn diese Tiere erst einmal Zeit bekommen darüber nachzudenken, was diese lästigen Gestalten auf den Pferden überhaupt sollen, dann gibt es die Stampede und die Coyboys werden niedergewalzt.

    Deshalb halten uns unsere Treiber der Menschenherde auch permanent auf Trab und im Angstzustand, sei es mit Terrorwarnungen, mit Terrorinszenierungen (oder auch wirklichen Anschlägen) mit "Epidemien", mit Unruhen und (Bürger)Kriegen - das Ganze noch garniert mit Staatsaktionismus der unter dem Vorwand des Schutzes immer mehr unsere Rechte einschränkt (und damit seine eigene, sonst sinnlose Existenz rechtfertigt) ... - das ganze natürlich dann noch unter dem Trommelfeuer der gesteuerten Medien, die dafür sorgen, daß die Herde auch in die gewünschte Richtung läuft.

    Göring hat das so ausgedrückt (Gesamtzitats siehe Link):
    ... Das Volk kann mit oder ohne Stimmrecht immer dazu gebracht werden, den Befehlen der Führer zu folgen. Das ist ganz einfach. Man braucht nichts zu tun, als dem Volk zu sagen, es würde angegriffen, und den Pazifisten ihren Mangel an Patriotismus vorzuwerfen und zu behaupten, sie brächten das Land in Gefahr. Diese Methode funktioniert in jedem Land."

    http://www.orbit9.de/wissen/zitate_goering_krieg.php
    (oder anderswo im Internet)

  • @caesar4441

    Sie sollten das "System" bzw. seine Strippenzieher nicht so sehr als einheitliches Gebilde sehen. Ich denke eher, es handelt sich um eine Struktur ähnlich der Mafia, nur auf höherem Niveau, dem der Hochfinanz-Mafia. Oder auch vielleicht um so etwas, wie die Fürstentümer Italiens zur Zeit Machiavellis. Das heißt, es sind hier viele Interessen (Finanzdynastien) am Werk, die sich mal verbünden, mal streiten, mal mit dem einen verbünden um gegen andere vorzugehen - und dabei immer das Gesamtgeschäft im Auge behalten, dh. Pack schlägt sich Pack verträgt sich.

    Mein Eindruck ist schon seit geraumer Zeit, daß hier spätestens seit 2001 im wesentlichen zwei große Gruppen um den Vorrang kämpfen, eine mit Schwerpunkt in den USA (mit der EUdSSR als Vasall und lokal in der Hauptkonfliktregion die Türkei), die andere in der City of London (mit Israel, in Teilbereichen sogar Rußland, Teile der Golfstaaten). Die US-geführte dominiert und die andere schießt quer, wo immer sie sich das erlauben kann (das Ganze ist nur ein Gerangel unter "Freunden", kein totaler Krieg). Das ist natürlich nur eine vage Vermutung, aber es erklärt einiges an den Vorgängen um den "arabischen (bis türkischen) Frühling".

  • Die Welt muss vernetzter denken und mehr Koorperationen schließen - denn die technischen Möglichkeiten der Totalüberwacher und Journalisten- / Presse- und Mediengegner werden immer besser. Die Methoden bedauerlicherweise immer gefährlicher.

    Deswegen ist es auch wichtig, dass Politik von den Bürgern mitgestaltet wird (http://www.piratenpartei.de/2013/08/23/challenge-accepted-piraten-diskutieren-uber-visionen-fur-eine-vernetzte-welt), Ideen erörtert werden und die Menschen- und Meinungsfreiheit gewahrt wird.

    Nicht nur der Datenschutz, die informelle Selbstbestimmung, die Familien und Firmen müssen geschützt werden. Die Welt braucht unabhängige Kontrolle, was Staaten - vorwiegend gewaltbereite und/oder solche mit viel Macht - im Geheimen manchen.

    Was wäre die Welt ohne die unabhängigen Medien?

    Hierzu gibt es zahlreiche Länder, wie Russland, China, Iran und diverse weitere Staaten, wo gefoltert wird, gemordet und Korruption an der Tagesordnung ist. Dieses deckt keine "Schein-Opposition" auf, kein staatlich gelenktes Presseorgan (vgl. Italien oder China).

    Nein,... die Menschenrechte brauchen eine breitere Front. Die Pressevertreter müssen ihre Quellen heute schon in den USA offenlegen und werden bekämpft - auch in Europa. Nach Cicero-Affäre (Otto Schily, SPD) nun eben die Guardian-Affäre. Die Welt muss aufgeklärt werden.

    Taten wie im Irak, Lügen für den Irak-Einzug, Lügen zu immer neuen Giftgasanschlägen, Folterstellen (Guantanamo für USA, bzw. Afghanistan für GB) abgeschafft werden.

    Wann kapieren es die USA und Europa, dass diese Einstellung Terror nicht abschafft, sondern schürt?

    Wir brauchen eine Kooperation für die Wahrheit, unabhängig für welches Thema ( Lebensmittelskandale, Datenschutzskandale, Korruptionsskandale (auch in den USA und GB !!), Krieg ohne UN ... ).

  • Nachdem der Guardian und die NY Times Blätter des Systems sind kann als gesichert gelten,daß der ganze Zirkus um "Enthüllungen" nur Meldungen aus dem Wahrheitsministerium sind.
    Die beiden kooperieren nicht nur miteinander sondern auch mit CIAMOSSMI.

  • Ob Giftgas in Syrien, oder Folter in Guantánamo... dem amtierenden US-Präsidenten, ist es wohl kaum zuzutrauen, aus der Geschichte Roms die richtigen Schlüsse zu ziehen.

  • Yeah es klappt wieder. Die Menschen sind so einfach zu verarschen. Wir befrieden Syrien wieder. Wir zeigen denen unsere Demokratie. Genauso wie in Irak. Unsere Freunde aus Israel und unsere Rüstungsindustrie werden sich bestimmt als dankbar erweisen!!. Yes wie can. Ich bin schlieslich der Friedensnobelpreisträger. HiHiHaHaHuhh Yeah Geil

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