"So etwas ist unmöglich"
Türkei gegen politisches Asyl für PKK-Führer

Die türkische Regierung hat sich strikt gegen die Gewährung von politischem Asyl für die Führer der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei (PKK) ausgesprochen. „So etwas ist unmöglich“, sagte Außenminister Abdullah Gül am Mittwoch zu türkischen Medienberichten, wonach die PKK-Führer, die von einer am Vortag beschlossenen Amnestie ausgenommen wurden, in Skandinavien Aufnahme finden könnten.

HB/dpa ANKARA. In den Berichten hieß es unter Berufung auf kurdische Quellen in den USA, Washington sondiere eine solche Möglichkeit mit Norwegen und anderen Ländern.

Das am Dienstag vom türkischen Parlament beschlossene Amnestiegesetz sieht Straffreiheit oder Strafnachlass für PKK- Mitglieder vor, die sich den türkischen Behörden ergeben und mit ihnen kooperieren. Das auf sechs Monate begrenzte Angebot richtet sich vor allem an die rund 5 000 PKK-Rebellen, die nach der Festnahme des in der Türkei zu lebenslanger Haft verurteilten PKK-Chefs Abdullah Öcalan 1999 in den Nordirak geflüchtet waren. Washington hat damit gedroht, die PKK-Rebellen notfalls mit militärischer Gewalt aus dem Nordirak zu vertreiben, falls sie sich nicht zur Aufgabe entschließen sollten.

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