Somalia Drei Minister sterben bei Bombenexplosion

Ein Anschlag in Somalias Hauptstadt Mogadischu hat mehrere Menschen das Leben gekostet. Unter den Opfern sind offenbar auch hochrangige Regierungsvertreter.
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Seit Monaten kämpft das somalische Militär gegen islamistische Aufständische. Quelle: ap

Seit Monaten kämpft das somalische Militär gegen islamistische Aufständische.

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HB MOGADISCHU. Bei einer Explosion in der somalischen Hauptstadt Mogadischu sind am Donnerstag drei Minister getötet worden. Unter den Toten seien Gesundheitsminister Qamar Aden Ali, Bildungsminister Ahmed Abdulahi Waayeel und Hochschulminister Ibrahim Hassan Addow, verlautete aus somalischen Regierungskreisen. Ob es sich bei der Detonation in dem Hotel Shamo um einen Anschlag oder einen Unfall handle, sei noch nicht eindeutig geklärt. Vieles spreche aber für ein Attentat, da sich die Explosion während der Graduierten-Feier einer Universität in dem Hotel ereignete, erläuterten Regierungsvertreter.

Die Regierung in Somalia hat über weite Teile des Landes die Kontrolle an islamistische Rebellen verloren, die in dem afrikanischen Land einen Gottesstaat errichten wollen. Die Aufständischen setzen in vielen Regionen mit teils grausamer Brutalität die Scharia um. So werden etwa Dieben die Hände abgetrennt. Die weitgehende Anarchie im Land wirkt sich auch auf die Seefahrt um das Horn von Afrika aus, wo Piraten in den vergangenen Monaten zahlreiche Schiffe entführt haben, um Lösegeld zu erpressen.

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