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Sondersitzung: WHO kämpft mit Finanzproblemen

Der Weltgesundheitsorganisation gehen in der Wirtschaftskrise die Einnahmen aus. Allein in diesem Jahr droht ein Defizit von 330 Millionen Dollar. Nun soll kräftig gespart werden.

WHO-Generaldirektorin Margaret Chan muss sparen Quelle: Reuters
WHO-Generaldirektorin Margaret Chan muss sparen Quelle: Reuters

GenfWegen sinkender Einnahmen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat deren Generaldirektorin Margaret Chan am Dienstag in Genf eine außerordentliche Versammlung eröffnet, die über eine Reform der WHO berät. Ihre Ausgaben sind in den letzten Jahren stetig gewachsen, die Einnahmen konnten dabei nicht mithalten. Für 2011 rechnet die Organisation mit einem Defizit von 330 Millionen Dollar bei einem Jahresbudget von 2,2 Milliarden Dollar. „Die Wirtschaftskrise hat sich verschärft und macht einen Reformprozess noch dringlicher“, erklärte Chan vor den 34 Mitgliedern des WHO-Rates zur Eröffnung der Sitzung, die bis Donnerstag dauern soll. 

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Die WHO hat dieses Jahr in Genf 300 Stellen gestrichen. Zurzeit arbeiten an ihrem Sitz 2100 Personen. In ihrer Rede kündigte Margaret Chan keinen neuen Stellenabbau an. Jedoch gab sie den Verzicht auf die Schaffung eines Weltgesundheitsforums bekannt. „Das Projekt eines Weltgesundheitsforums hat wenig Unterstützung erhalten. Wir schlagen ein solches nicht mehr vor“, sagte Chan. Das Forum hätte alle Akteure im Gesundheitswesen vereinen sollen: Regierungen, privater Sektor und Nichtregierungsorganisationen, dies namentlich, um die Koordination zu verstärken.

 

  • 01.11.2011, 19:02 Uhrwiebitte

    Die Gesundheitsbranche und Pharmaindustrie würden sicherlich gerne helfen bei der Bewältigung der Finanzprobleme von der WHO. Dies bedarf allerdings einer neuen und viel größeren Pandemie.

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