Sondertreffen vereinbart
Euro-Finanzminister sprechen morgen über Griechenland

In die Verhandlungen über den griechischen Schuldenschnitt und ein zweites Rettungspaket in dreistelliger Milliardenhöhe kommt Bewegung.
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BrüsselDie Euro-Finanzminister wollen am (morgigen) Donnerstagabend über die Rettung des hoch verschuldeten Griechenland beraten. Der Vorsitzende der Eurogruppe, Luxemburgs Premier- und Schatzminister Jean-Claude Juncker, teilte am Mittwoch in Luxemburg mit, er habe die Sitzung für 18 Uhr einberufen. Nähere Angaben zum Programm machte er nicht.

Laut Diplomaten wollen die Kassenhüter über das neue Hilfsprogramm für Griechenland entscheiden, das einen Umfang von mindestens 130 Milliarden Euro haben soll. Ursprünglich sollte das Treffen schon Anfang der Woche stattfinden.#

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Agentur
dapd 
DAPD Deutscher Auslands-Depeschendienst GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Sondertreffen vereinbart: Euro-Finanzminister sprechen morgen über Griechenland"

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  • @ Spartakus
    Ganz einfach, weil Deutschland und auch Frankreich gerne diese für sie günstige Verträge nicht ändern werden.
    Zwingen kann man sie doch nicht, also Fahnenflucht und Kollaboration mit dem Feind.

  • @ Machiavelli,
    und warum nicht eine Änderung der Verträge zu Gunsten der schwächeren Länder?
    Bevor man an Fahnenflucht denkt sollte man überlegen ob man nicht diese Missstände ändern könnte.
    Ein vereintes Europa sollte das Ziel bleiben.

  • Die deutsche Wirtschaft, stärkste Wirtschaft der Währungsunion, war in der Lage die Produktion von Spitzen-Exportgüter für sich zu beanspruchen. Dies auf Kosten der schwächeren und weniger wettbewerbsfähige Wirtschaften der anderen Mitgliedern.
    Die Jugendarbeitslosigkeit von fast 50% in manchen Euroländer ist Beweis genug.
    Die Verträge der Währungsunion sind der Grund und die Ursache dieser Ungleichgewichten. Die Wirtscahftsdivergenzen zwischen den einzelnen Mitglieder nehmen ständig zu.
    Die deutsche-französische Achsenmächten haben es so gewollt und den anderen Mitglieder die Vertragsbedingungen diktiert.
    Davon hat vor allem Deutschland, mehr als Frankreich profitiert.
    Es ist aber nicht mehr und nicht weniger als Wirtschaftskannibalismus, Griechenland ist das erste Opfer, andere Länder werden folgen. Die Rettung für die Opfer liegt in der Fahnenflucht und kann eigentlich nur von Außen kommen. Vielleicht aus China?

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