IWF-Chefin fordert mehr Verteilungsgerechtigkeit

Soziale Ungleichheit
IWF-Chefin will mehr Verteilungsgerechtigkeit

Weltweit konstantere Einkommensverteilung und gerechtere Wohlstandsverteilung – das fordert Christine Lagarde. Besonders die Bundesregierung ruft die IFW-Chefin zu mehr Fairness und zur Bekämpfung von Ungleichheit auf.
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BerlinIWF-Chefin Christine Lagarde fordert eine gerechtere Wohlstandsverteilung in der Welt. „Der IWF hält eine gleichmäßigere Einkommensverteilung nicht nur für gute Sozialpolitik, sondern auch für gute Wirtschaftspolitik“, betonte sie in einem Beitrag für das „Handelsblatt“ (Mittwochausgabe). Das könne auch der Tendenz entgegenwirken, dass immer mehr Menschen glaubten, mit Beschränkungen im grenzüberschreitenden Personen- und Warenverkehr ihre wirtschaftliche Lage verbessern zu können. Die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF) rief insbesondere die Bundesregierung auf, dieses Thema voranzutreiben. Deutschland hat derzeit die Präsidentschaft in der Gruppe der 20 größten Industrie- und Schwellenländer (G20) inne.

Lagarde forderte die Regierungen zu Schritten auf, um die Ungleichheit zu bekämpfen, die der technologische Fortschritt noch vergrößern könnte. „Zunächst einmal können sie ihre direkte Unterstützung für geringer qualifizierte Arbeiter erhöhen, besonders in Regionen, die am stärksten von Automatisierung und Produktionsverlagerung betroffen sind.“ Die öffentlichen Investitionen im Gesundheits- und Bildungsbereich könnten erhöht werden. Auch sollten die Länder ihre sozialen Sicherheitsnetze stärken. Steuerreformen und rechtlich bindende Mindestlöhne könnten dabei hilfreich wirken. Zudem sollten sich Regierungen verpflichten, für mehr Fairness in der Wirtschaft zu sorgen. Hierzu könne die Schließung von Steuerschlupflöchern beitragen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Soziale Ungleichheit : IWF-Chefin will mehr Verteilungsgerechtigkeit"

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  • Frau Lagarde ist Juristin. Sie versteht rein gar nichts von Wirtschaft, sie glaubt die Wirtschaft wäre eine Folge/Anhängsel der Finanzpolitik.

    Die einzige Hilfe für Gering-Qualifizierte ist ein Job, und der wird nicht verteilt, sondern nur durch freies Wirtschaften geschaffen.

    Übrigens: Frau Lagarde ist für ihren Job sehr gering qualifiziert! Sollen wir ihr jetzt einen Kurs bezahlen? Aber ansonsten: wir könnten für politische Spitzenpositionen die Besoldung senken und die Bezüge auch zur Abwechslung mal besteuern... das würde ihr jetzt doch entgegen kommen?

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