Sozialist Venizelos

„Einige kastrieren die Eurozone“

Evangelos Venizelos, Chef der griechischen Sozialisten, wehrt sich vehement gegen die Forderung, Griechenland soll die Eurozone verlassen. Der einzige Weg Geld zu verlieren, sei nur nach dem Euro-Austritt.
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Der Chef der griechischen Sozialisten Evangelos Venizelos. Quelle: dpa

Der Chef der griechischen Sozialisten Evangelos Venizelos.

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AthenDer Chef der griechischen Sozialisten, Evangelos Venizelos, wehrt sich vehement gegen die Forderungen vor allem deutscher Politiker, Griechenland solle die Eurozone verlassen. „Einige, die es für richtig halten, Druck pädagogischer Art auf Griechenland auszuüben, müssen wissen, dass sie mit diesen Kunststücken die Eurozone kastrieren“, sagte Venizelos bei einer Sitzung seines Parlamentsausschusses. Dies teilte die Panhellenische Sozialistische Bewegung (Pasok) am Dienstag mit.

„Unsere europäischen Partner und unsere deutschen Freunde haben uns kein Geld geschenkt und verlieren auch kein Geld. Der einzige Weg Geld zu verlieren, ist nur nach einem Austritt Griechenlands aus dem Euro“, sagte er. Die Rede Venizelos an seine Parlamentarier wurde am späten Montagabend gehalten.

Die griechischen Sozialisten unterstützen zusammen mit der Partei Demokratische Linke (Dimar) die Koalitionsregierung unter dem konservativen Antonis Samaras und seiner bürgerlichen Partei Nea Dimokratia (ND).

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8 Kommentare zu "Sozialist Venizelos: „Einige kastrieren die Eurozone“"

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  • Unsere europäischen Partner und unsere deutschen Freunde haben uns kein Geld geschenkt und verlieren auch kein Geld
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    Sie haben kaum noch deutsche Freunde, Herr Venizelos. Über 75% aller Deutschen wollen den Austritt aus dem Euro Ihres durch und durch korrupten und charakterlich verkommenen Landes. Es wird sehr, sehr hart für Sie und Ihresgleichen -denn Zeus sei Dank wird gerade in Deutschland der Wahlkampf eingeläutet. Da bleibt für Sie nichts mehr übrig, versprochen!

  • Die Alimentierung der reichen Griechenmafia ist so selbstverständlich für ihn, der hat die 70% Forderungsverzicht schon vergessen.
    Oder vielleicht auch noch nicht einmal als Hilfe sondern als ihm zustehenden Tribut realisiert.

    Wer zu stolz ist bei anderen Völkern Geld zu erbetteln, der muss einfach die eigenen Jachtbesitzer zur Kasse zwingen.


  • Ich versteh das die den noch nicht vor gericht gestellt habn genau wie all die andern.... auch wir Deutschn hätten ne menge zu tun, also meine generation die in den 80ern geborn wurden, sind doch massiv von der aktuellen Generation Politik darsteller in die scheisse geritten worden...

    Mit aufgabe der DM wurde die sozial Dividende aus dem Land abgezogen und über dei EU verteilt, und besonders viel erreicht haben unsere Freunde nicht wirklich was damit, und die Herren aus GR könnens drehn und wenden wie sie wollen.... der Euro is zu Hart für die, der aktuelle weg bedeutet jahre des siechens für den Süden.....die berechtigte frage ist, ist dafür die Ausdauer vorhanden ???

  • "Unsere europäischen Partner und unsere deutschen Freunde" sollten sich hüten, diesem Griechenland noch mehr Geld nachzuwerfen. Da kommt nichts zurück als neue Forderungen. Es muss irgendwann Schluss sein!

  • Einfach nur frech, diese fette Made!

  • Herr Venizelos, Herr Samaras,

    Lieber verzichte auf die 100 Milliarden Euro im Feuer als mir das Gebettel und Gezeter der griechischen Regierungen noch eine Minute länger anhören zu müssen.

  • Schmeisst die alle samt Merkel und Co. in den Knast oder noch besser, schiesst sie alle auf den Mond.


  • Liebe sozialistische Pasokfreunde des schnelle Geldes, liebe CDU/CSU nahestehende angedickte Samaras Amigos,

    so wie ihr euer Volk plündert, so plündert ihr weiterin die EU. Und nunmehr direkt brave europäische Arbeitnehmer...

    Lieber kastriert als permanent von euch ausgeraubt...

    Erst wenn das griechische Volk euch jagt, euch mit dem gerafften Vermögen plündert, euch öffentlich zum Spott an den Pranger stellt, stellt sich für uns und Hellas Hoffnung ein.

    Ihr seid und bleibt k e i n e Hoffnung....
    Nur eine kriminelle Politstruktur... mit guten Beziehungsgeflechten, wie eine Krake.

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