Spanien an der unrühmlichen Spitze
Keine Wende auf dem Arbeitsmarkt des Eurolandes

Auf dem angespannten Arbeitsmarkt des Eurolandes ist weiter keine Trendwende zum Positiven in Sicht. Die saisonbereinigte Arbeitslosen-Quote blieb im Juni im Vormonatsvergleich bei 8,9 % konstant, teilte das EU- Statistikamt Eurostat am Dienstag in Luxemburg mit.

HB/dpa LUXEMBURG. In der gesamten EU mit 15 Ländern stieg die Quote von Mai auf Juni sogar um 0,1 Punkte auf 8,1 %. In den zwölf Ländern mit der Euro- Gemeinschaftswährung hatte die Quote im Juni 2002 noch 8,4 % betragen, in der gesamten EU 7,7 %.

Die niedrigste Arbeitslosenquote in der EU verzeichnete im Juni 2003 Luxemburg mit 3,7 %, auf den höchsten Stand kam Spanien mit 11,4 %. Deutschland und Frankreich folgten mit jeweils 9,4 % an zweiter Stelle. Eurostat misst nach anderen Methoden als die Bundesanstalt für Arbeit und kommt daher auch zu anderen Quoten.

In einem Anhang berichtete die EU-Behörde auch über die Arbeitsmarktlage in den zehn Ländern Mittel- und Osteuropas, die am 1. Mai 2004 der Union beitreten werden. Die durchschnittliche Quote blieb hier im Juni im Vormonatsvergleich bei 14,6 % stabil. Spitzenreiter ist mit Abstand Polen mit einer konstanten Quote von 20,1 %. Am besten sah es in Zypern mit einer Quote von 4,3 % aus.

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