Spanien sieht sich selber als ein Vermittler zwischen Europa und dem Magrebh
Spaniens Außenminister will Marokko näher an die EU führen

Spaniens Außenminister Miguel Àngel Moratinos hat im Gespräch mit dem Handelsblatt gefordert, dass bei den aktuellen Diskussionen um den Beitritt der Türkei zur Europäischen Union der Magrebh und besonders Marokko nicht außer Acht gelassen werden dürften.

MADRID. "Wenn wir uns auf einen Beitritt der Türkei zur EU einigen, dann sollte Marokko und der Magrebh genauso privilegiert sein."

Moratinos plädiert zwar nicht für eine EU-Vollmitgliedschaft Marokkos und des Maghrebs, will der Region aber wirtschaftliche, steuerliche und rechtliche Vorteile gewähren. Der spanische Außenminister spricht von "superfortgeschrittenen Beziehungen", die dann notwendig sind. Das sei deswegen von großer Bedeutung, "weil diese Länder für unsere Sicherheit von essentieller Bedeutung sind." "Deswegen ist es geopolitisch sehr wichtig, dass wir diese angrenzenden Staaten nicht außer Acht lassen." Spanien sieht sich selber als ein Vermittler zwischen Europa und dem Magrebh: "Wir sind stolz sein auf die Allianz mit Marokko und das wiedergewonne Vertrauen."

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