Sparkassen-Chef
"Es darf keine Umschuldungen vor 2013 geben"

Griechenland kommt mit der Sanierung der angeschlagenen Staatsfinanzen nur schleppend voran. Trotzdem warnt der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes vor einer Umschuldung
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BerlinDer Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes, Heinrich Haasis, fordert ein Ende der Umschuldungsdebatte für Griechenland. „Die Regierungen haben gesagt, dass sich bis 2013 nicht verändert. Darauf haben sich die Märkte verlassen“, sagte Heinrich Haasis, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes, am Donnerstag in Berlin auf dem WDR-Europaforum. Mitte 2013 soll der dauerhafte Euro-Rettungsschirm ESM kommen, der im Krisenfall eine Beteiligung privater Gläubiger vorsieht. Die bisherigen Euro-Hilfspakete sehen dies nicht vor. Allerdings kommt trotz Griechenland trotz internationaler Milliardenhilfen nicht mit seiner Sanierung voran. Inzwischen wird darüber diskutiert, ob ein Schuldenschnitt den Euro-Staat entlasten würde.

Der frühere Finanzminister Hans Eichel warnte, Umschuldungen hätten auch nach 2013 einen verheerenden Effekt. Wenn man die Möglichkeit einer Staatsinsolvenz schaffe und private Gläubiger beteilige, könne es sein, dass einige Euro-Staaten künftig gar keine Anleihen mehr auf den Finanzmärkten platzieren könnten, sagte er auf dem Forum.

 

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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