Sparmaßnahme in Kalifornien
Schwarzenegger will offenbar tausende Häftlinge entlassen

Gouverneur Arnold Schwarzenegger in Geldnot: Weil sein Staat Kalifornien kanpp bei Kasse ist, erwägt er eine ungewöhnliche Maßnahme.

HB SACRAMENTO. Der kalifornische Gouverneur Arnold Schwarzenegger erwägt die Entlassung von mehr als 20 000 Häftlingen, um angesichts der angespannten Haushaltslage in seinem Staat Geld zu sparen. Die Zeitung „The Sacramento Bee“ berichtete auf ihrer Website, Schwarzenegger werde im Parlament beantragen, nicht gewalttätige Kriminelle, die weniger als 20 Monate zu verbüßen hätten, freizulassen. Ausgenommen seien Sexualstraftäter. Dadurch könnten 22 159 Häftlinge freikommen, was zu Einsparungen von 256 Millionen Dollar (178,41 Millionen Euro) führen könnte, meldete die Zeitung.

Bis 2010 könnten 780 Millionen Dollar (543,59 Millionen Euro) eingespart werden. Vorgesehen sei auch die Streichung von 4.000 Stellen in den Gefängnissen. Das Büro Schwarzeneggers bestätigte, dass es entsprechende Überlegungen gibt. Es handele sich aber nur um eine von mehreren Möglichkeiten, die zur Entlastung des Haushalts derzeit geprüft würden, hieß es. In den beiden kommenden Jahren wird in Kalifornien mit einem Haushaltsdefizit von 10 bis 14 Millionen Dollar gerechnet.

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