Sparpläne bis 2014
Griechenland will zwölf Milliarden Euro sparen

Das griechische Finanzministerium hat Angaben zu längerfristigen Sparplänen gemacht. Bis 2014 will die Regierung demnach 11,7 Milliarden Euro einsparen. Dennoch gibt es Zweifel, ob alle Sparzusagen eingehalten werden.
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AthenGriechenland plant nach Angaben aus dem Finanzministerium bis 2014 Einsparungen von 11,7 Milliarden Euro. Die entsprechenden Konzepte für die Jahre 2013 und 2014 seien fertiggestellt, hieß es am Donnerstag aus dem Ministerium in Athen. Ministerpräsident Antonis Samaras werde die Pläne noch am Donnerstag den Koalitionspartnern vorstellen. Im Laufe des Tages ist auch ein Treffen des Regierungschefs mit EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso vorgesehen.

Derzeit überprüft die sogenannte Troika aus EU-Kommission, EZB und IWF, ob das von der Pleite bedrohte Euro-Land seine Sparzusagen eingehalten hat. Daran gibt es angesichts des politischen Stillstands während des langen Wahlkampfes im Frühjahr Zweifel. Ein positives Prüfergebnis ist Voraussetzung dafür, dass die nächste Tranche weitere Gelder aus dem zweiten Hilfspaket ausgezahlt wird.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Sparpläne bis 2014: Griechenland will zwölf Milliarden Euro sparen"

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  • Ich warte auf den Tag, wo Grriechenand hat und nicht will.

  • Die Griechen bleiben wenigstens bei Ihrer Linie, mit Lügen in den Euro gekommen, das Betrügen aufrecht erhalten und nun immer wieder neue Märchen um an weiteres Geld zu kommen. Da die EZB den griechischen Banken wegen fehlender Sicherheiten kein Geld mehr gibt, bedient man sich der eigenen Notenpresse... es werden seit Monaten Euro ohne Sicherheiten gedruckt und die anderen Länder unterbinden es nicht weil sonst der Bankrott schon da wäre... nach dem FED Gesetz von 1913 wohl der größte Betrug der Bürger

  • Da sage ich nur ELA: Notfall-Liquiditätshilfe. Die Griechen haben ELA so verstanden, dass sie rund um die Uhr Euros drucken dürfen, wenn aus dem bösen Deutschland keine Steuergelder mehr in griechische Politiker- und Großfinanztaschen fließen. Seit März hat Griechenland auf diese Weise mehr als 500 Milliarden unbesicherte Euros in den europäischen Kreislauf gebracht. Weitere 800 Milliarden sollten bis Jahresende gedruckt werden. Als Sicherheit nehmen dann griechische Banken griechische Staatsanleihen. Euro-Monopoly läßt grüßen. Danke Griechenland, nach Märchen erzählen, ausplündern, jetzt auch noch die Hyperinflation in Gang setzen.

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