Spenden-Aufkommen
Republikaner geraten ins Hintertreffen

Der US-Präsidentschaftsanwärter Barack Obama hat in den vergangenen drei Monaten 32,5 Millionen Dollar an Spenden eingesammelt. Damit kommt der innerparteiliche Rivale von Hillary Clinton auf die höchste jemals von einem Demokraten in einem Quartal eingesammelte Summe. Nicht ganz so spendabel sind die Unterstützer des republikanischen Kandidaten McCain.

HB WASHINGTON. Der US-Präsidentschaftsanwärter John McCain ist beim Spendensammeln ins Hintertreffen geraten. Im zweiten Quartal gingen 11,2 Millionen Dollar auf das Konto des Republikaners, wie sein Wahlkampfleiter Terry Nelson. In den ersten drei Monaten des Jahres seien es gut zwei Millionen Dollar mehr gewesen.

Im Vergleich zur Konkurrenz von den Demokraten liegt McCain weit hinten: Barack Obama sammelte in den vergangenen drei Monaten 32,5 Millionen Dollar ein, seine innerparteiliche Rivalin Hillary Clinton dürfte nach Angaben aus ihrem Umfeld wohl zwischen 27 und 28 Millionen Dollar erhalten.

Die Präsidentschafts-Kandidaten müssen alle drei Monate über ihr Spenden-Aufkommen Auskunft geben. Die Spenden sind ein Barometer dafür, wie die Kandidaten im Rennen liegen. Nelson machte für das schlechte Abschneiden McCains dessen Unterstützung für eine Reform der Einwanderungsgesetze verantwortlich, die in der vergangenen Woche im Senat gescheitert war.

Mehr als ein Dutzend Bewerber bringen sich derzeit für den Wahlkampf in Stellung: Anfang 2008 müssen sie sich zunächst bei den Wahlen der Republikaner und der Demokraten gegen ihre innerparteilichen Rivalen durchsetzen. Die beiden Gewinner werden dann als Kandidaten ins Rennen um das Weiße Haus geschickt.

Bei den Demokraten rechnen die meisten Beobachter mit einem Zweikampf zwischen Clinton und Obama. Bei den Republikanern zeichnet sich bislang noch kein klarer Favorit ab.

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