Spendenaufrufe
Erdbebenopfern in Pakistan droht Kältetod

Knapp drei Wochen nach dem verheerenden Erdbeben in der Grenzregion zwischen Indien und Pakistan hat Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul weitere Mittel für die Hilfe im Katastrophengebiet in Pakistan gefordert.

HB BERLIN/STUTTGART. Zusätzlich zu den bereits zugesagten 20 Millionen Euro habe sie beim Bundesfinanzministerium überplanmäßige Mittel in Höhe von 5 Millionen Euro beantragt, sagte Wieczorek-Zeul in Berlin. Mit dem Geld solle vor allem die Versorgung der Erdbebenopfer mit Nahrungsmitteln verbessert werden.

Die Ministerin rief die Bürger auf, mit Spenden den Menschen in Pakistan zu helfen. Dort seien mehr als drei Millionen Menschen obdachlos. Viele seien verletzt, und bald beginne der Winter. „Wir dürfen nicht zulassen, dass die Menschen nach der Erdbebenkatastrophe erfrieren oder verhungern. Insbesondere die Kinder brauchen dringend unsere Hilfe“, sagte die SPD-Politikerin.

Auch die künftige Vorsitzende von UNICEF-Deutschland, Heide Simonis, appellierte, für die Erdbebenopfer in Pakistan zu spenden. Im Gegensatz zur Tsunami-Katastrophe im vergangenen Dezember sei das Spendenaufkommen für das Erdbebengebiet bislang eher gering, sagte Simonis im WDR. Ihrer Ansicht nach liege das daran, dass Pakistan ein vergleichsweise unbekanntes Land sei. Weil viele Regionen noch nicht zugänglich seien, fehlten außerdem die Fernsehbilder von den am schlimmsten betroffenen Menschen, um die Menschen zum Spenden zu bewegen.

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