Spezialoperation
Tschetschenischer Rebellenführer Maschadow tot

Der frühere tschetschenische Präsident und Separatistenführer Aslan Maschadow ist bei einem Gefecht getötet worden.

HB DÜSSELDORF. Der Leichnam sei identifiziert worden, teilte der Sprecher der russischen Streitkräfte im Nordkaukasus, Ilja Schabalkin, am Dienstag mit.

Maschadow stand neben dem tschetschenischen Terroristen Schamil Bassajew an der Spitze der russischen Fahndungsliste.

„Ich bestätige, dass Maschadow in der Nähe der Ortschaft Tolstoi- Jurt getötet worden ist. Dort kam es zu einem Gefecht. Maschadow versteckte sich in einem Bunker unter einem der Häuser“, sagte Schabalkin nach Angaben der Nachrichtenagentur Interfax.

Nähere Angaben über den Zeitpunkt des Gefechts wurden nicht gemacht. Die Moskau-treue Führung in Tschetschenien bestätigte den Tod Maschadows zunächst nicht. „Mir ist davon nichts bekannt“, sagte der Vorsitzende des tschetschenischen Staatsrates, Taus Dschabrailow, in Grosny.

Der Kreml beschuldigte Maschadow, gemeinsam mit Bassajew in den vergangenen Jahren schwere Terroranschläge wie die Geiselnahme im Musicaltheater Nordost sowie in der Schule von Beslan geplant zu haben. In den vergangenen Jahren war mehrfach der Tod Bassajews gemeldet worden, der aber jedes Mal von den Rebellen dementiert wurde.

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