„Spiegel“-Bericht
Troika schlägt neuen Schuldenschnitt für Athen vor

Ein zweiter Schuldenschnitt für Griechenland? Die Troika denkt offensichtlich darüber nach - berichtet der „Spiegel“. Die öffentlichen Gläubiger sollen möglichweise dieses Mal auf ihre Forderungen verzichten.
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HamburgDie Troika aus Europäischer Union, Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfonds (IWF) schlägt nach einem Bericht des „Spiegels“ einen neuen Schuldenschnitt für Griechenland vor. Vor allem die öffentlichen Gläubiger sollten demnach auf einen großen Teil ihrer Forderungen verzichten. Eine Bestätigung dafür gab es nicht. „Uns liegt kein schriftlicher Bericht vor“, sagte eine Sprecherin des Finanzministeriums am Sonntag.

Laut „Spiegel“ stoßen entsprechende Pläne in Deutschland auf Widerstand. Mit ihnen würde die Eurorettung erstmals den Steuerzahler direkt Geld kosten, weil die Euro-Partner Griechenlands direkt auf Forderungen verzichten würden. Die EZB soll sich nach dem Bericht nicht an dem neuen Schuldenschnitt beteiligen, weil ihr diese Form der Staatsfinanzierung verboten ist. Beim ersten Schuldenschnitt für Griechenland hatten private Gläubiger auf gut 50 Prozent ihrer Forderungen verzichtet.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " „Spiegel“-Bericht: Troika schlägt neuen Schuldenschnitt für Athen vor"

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  • @Graeculus

    Tribun, wir verloren noch nicht unseren Humor.

    Obwohl: die Besiedelung durch Arnautenstaemme ist auch aus Sicht national-griechischer Kreise nicht zu negieren.

    Ruhig Blut mit den griechischen Legionen. Wen stützen denn diese nun im Kampf um den Olymp/Delphi und südlichen Pässen ?.

    Schönen Troikatag noch.

  • @lensoes, lensoes !!! - levantinischen Arnauten - Ich bin immer wieder beeindruckt von nationalsozialistischen Rassentheorien. Sie sind mit der Situation sichtlich überfordert. In der allgemeinen Orientierungslosigkeit wohl Ausdruck fehlender Bildung und Intelligenz.

  • Wenig überraschend sind die neuen Vorschläge der Troika zu einem weiteren Schuldenschnitt Griechenlands. Wer die wirtschaftliche und finanzielle Situation Griechenlands verfolgt hat, wußte dies längst. Diese Hilfen auf Raten sind die Folge der Methode der Rettungsentscheidungen. Ein No Bailout hätte die wahren Kosten längst offengelegt. Interessant wäre nur zu wissen, wieweit in der gegebenen Situation Griechenland seine Ausgaben mit seinen Einnahmen ohne Schuldendienst aktuell und nach zukünftigen Ausgabenkürzungen decken kann, falls dies überhaupt beurteilt werden kann. Die dann noch tragbaren Schulden ergeben sich als Restgröße und die Höhe, die auch gezahlt werden wird, ergibt sich weniger aus Berechnungen als eher aus der Entscheidung der griechischen Bevölkerung und der griechischen Staatsorgane , wieviel Schuldentilgung man zwingend zur Sicherung zukünftiger Staatsfinanzierung erfüllen muss und will.

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