SPÖ in Umfragen stärkste Partei
Haiders FPÖ verliert an Zustimmung

Erst wollte Haider seine Partei neu gründen, dann zog er die Ankündigung zurück. In Österreich ist die FPÖ im Stimmungstief.

HB BERLIN. Die rechtsnationale FPÖ hat in Umfragen deutlich an Zustimmung verloren. Das Nachrichtenmagazin «Profil» veröffentlichte vorab eine repräsentative Umfrage, nach der nur noch sieben Prozent der Österreicher die Partei Jörg Haiders wählen wollen. Noch im Jahr 1999 hatte die FPÖ auf dem Höhepunkt ihres Erfolgs knapp 27 Prozent der Stimmen bekommen.

Der FPÖ-Vorstand hatte vergangene Woche unter ihrer Vorsitzenden Ursula Haubner, der Schwester Haiders, den ultrarechten Flügel der Partei entmachtet. Haider hatte am selben Tag die Neugründung der Partei angekündigt, dann aber die Ankündigung zurückgenommen.

Gäbe es derzeit Neuwahlen, könnte womöglich die SPÖ wieder die Regierung übernehmen. Die oppositionellen Sozialdemokraten kommen in der Umfrage auf 41 Prozent der Stimmen und liegen damit klar vor der regierenden ÖVP, die nur noch auf 37 Prozent kommt. Zusammen mit den Grünen, die auf 14 Prozent kommen, könnte die SPÖ eine Koalitionsregierung bilden.

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