Sprecher sieht Zeichen der „verbesserten Sicherheitslage“
USA beginnen mit Truppenabzug aus dem Irak

Die US-Streitkräfte haben mit ihrem ersten größeren Teilabzug aus dem Irak begonnen. Die ersten Soldaten einer rund 5 000 Mann umfassenden Kampfbrigade haben die Heimreise angetreten.

HB WASHINGTON. Das meldete die „New York Times“ am Sonntag unter Berufung auf das US-Militär. Bis Mitte Dezember sollen dann alle Mitglieder der in der Provinz Dijala nordöstlich von Bagdad stationierten Brigade wieder zu Hause sein. Der Schritt sei ein Zeichen der „verbesserten Sicherheitslage im Irak“, sagte ein Sprecher.

Nach dem Abzug der 5 000 Mann werden nach den Angaben dann noch rund 157 000 US-Soldaten im Irak stationiert sein. Präsident George W. Bush hatte Mitte September angekündigt, angesichts von Erfolgen durch die Truppenaufstockung in diesem Jahr bis Juli 2008 insgesamt fünf Kampfbrigaden und einige andere Einheiten nach Hause zu holen. Das entspricht laut US-Medien etwa 21 500 Soldaten. Zwischen Februar und Juni 2007 waren angesichts der eskalierenden Gewalt fünf zusätzliche US-Kampfbrigaden in den Irak entsandt worden.

Nach Bushs Ankündigung über den Teilabzug hatte Verteidigungsminister Robert Gates eine weitere Verringerung der amerikanischen Truppen im Irak in Aussicht gestellt. Er rechne damit, dass bis zum Ende von Bushs Amtszeit im Januar 2009 noch mindestens 100 000 US-Soldaten im Irak stationiert seien, hatte er erklärt.

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