Sprengsätze von US-Soldaten sichergestellt
Keine Aussicht auf Waffenruhe in Nadschaf

Die US-Armee ist bislang nicht auf Forderungen nach einer Waffenruhe in Nadschaf eingegangen. In der irakischen Stadt wurde jedoch am Samstag nur noch vereinzelt gekämpft.

HB BERLIN. In der irakischen Stadt Nadschaf hat sich die Lage nach zwei Tagen andauernder Kämpfe am Samstag etwas beruhigt. In der Stadt kam es nur noch zu einzelnen Gefechten, nachdem die US-Armee nach eigenen Angaben die Kontrolle über einen Friedhof übernommen hat, den sie am Vortag beschossen hatte. Dort hatten sich Kämpfer des radikalen schiitischen Führers Muktada al Sadr verschanzt.

Trotz mehrfacher Aufforderung von radikalen Kämpfern und schiitischen Geistlichen hat sich die US-Armee jedoch bislang einer Waffenruhe verweigert. Schiitische Geistliche bemühten sich am Samstag weiter darum - in Bagdad verhandelten Al-Sadr-Anhänger deshalb mit irakischen Würdenträgern und UN-Vertretern.

Unterdessen stellten US-Soldaten auf dem Friedhof Waffen und Material für Sprengsätze sicher, die Al-Sadr-Kämpfer dort hinterlassen hatten.

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