Sprengsatz explodierte in Bus
UN-Wahlhelfer in Afghanistan getötet

Bombenanschlag im Osten Afghanistans: Dabei wurden am Samtsagmorgen drei Wahlhelferinnen der Vereinten Nationen getötet.

HB BERLIN. Bei einem Bombenanschlag in Daschalalabad im Osten Afghanistans sind drei Wahlhelferinnen der Vereinten Nationen getötet worden. Der Sprengsatz detonierte gegen 08.00 Uhr (Ortszeit), in einem Bus, wie ein UN-Mitarbeiter am Samstagmorgen mitteilte. Vier weitere Personen wurden schwer verletzt. Die Wahlhelferinnen waren demnach in einen Vorort der ostafghanischen Stadt Dschalalabad 120 Kilometer östlich von Kabul unterwegs. Die Frauen sollten dort Wähler registrieren, wie ein örtlicher Regierungssprecher sagte.

Zu der Tat bekannte sich bislang niemand. Es wird jedoch vermutet, dass Taliban-Kämpfer dafür verantwortlich sind. In den vergangenen Wochen attackierten sie mehrfach Wahlhelfer. Die Anschläge richten sich gegen die Vorbereitung der ersten freien Wahlen in Afghanistan.

Erst am Freitag hatte UN-Generalsekretär Kofi Annan die Nato aufgefordert, mehr Truppen zur Stabilisierung der Lage in das Land zu entsenden. Der Nato-Gipfel nächste Woche in Istanbul wird sich auch mit diesem Thema befassen.

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