Staatsanleihen

Argentinien denkt über Comeback nach

Argentinien hat sich nach eigener Ansicht berappelt. Während die Finanzmärkte über die Folgen einer Zahlungsunfähigkeit Griechenlands diskutieren, denkt der Pleitestaat aus Südamerika über neue Staatsanleihen nach.
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Die Argentinier wollen auch auf den Finanzmärkten wieder Tango tanzen. Quelle: dapd

Die Argentinier wollen auch auf den Finanzmärkten wieder Tango tanzen.

(Foto: dapd)

Buenos AiresNach langer Pause schließt Argentinien eine Rückkehr an die globalen Kreditmärkte im kommenden Jahr nicht aus. Zehn Jahre nach dem Zahlungsausfall würde das Land dann erstmals wieder Anleihen an internationale Investoren verkaufen.

Finanzminister Hernan Lorenzino sagte der Zeitung „Miradas al Sur“ vom Sonntag, die Regierung sei auf die Märkte nicht angewiesen. Zur gegebener Zeit werde sie sich für die beste Option entscheiden. Argentinien könne erneut auf seine Fremdwährungsreserven zurückgreifen, um die Schulden zu bezahlen.

Die drittgrößte Volkswirtschaft Lateinamerikas sieht Lorenzino in robuster Verfassung. Notpläne gegen eine weltweite Wirtschaftskrise seien nicht erforderlich. „In den vergangenen acht Jahren haben wir Reserven angehäuft, einen Handelsüberschuss erzielt und die Instrumente, der Krise ins Auge zu sehen“, sagte der Minister.

Argentinien war 2002 unter einer Schuldenlast von rund 100 Milliarden Dollar zahlungsunfähig geworden.

  • rtr
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