Staatsbesuch: Bush fordert EU-Beitritt der Türkei

Staatsbesuch
Bush fordert EU-Beitritt der Türkei

US-Präsident George W. Bush hat bei einem Treffen mit dem türkischen Präsident Abdullah Gül seine Forderung nach Aufnahme der Türkei in die EU bekräftigt. Die Türkei sei ein „fantastisches Beispiel“ dafür, dass Demokratie und Islam harmonieren könnten. Die kurdischen Rebellen in der Türkei bezeichnete Bush als „gemeinsamen Feind“.

HB WASHINGTON. US-Präsident George W. Bush hat sich nachdrücklich für eine Aufnahme der Türkei in die Europäische Union ausgesprochen. Ein solcher Schritt liege im Interesse des Friedens, sagte Bush am Dienstag bei einem Treffen mit dem türkischen Präsidenten Abdullah Gül in Washington. Die Türkei sei ein „fantastisches Beispiel für Nationen in aller Welt, dass es möglich ist, eine Demokratie zu haben, die zusammen mit einer großen Religion wie dem Islam existiert.“

Bush zufolge stellten beide Politiker in dem Gespräch ihre Zusammenarbeit im Kampf gegen Terroristen heraus. Ausdrücklich erwähnte der US-Präsident in diesem Zusammenhang die verbotene Kurdische Arbeiterpartei PKK als „gemeinsamen Feind“. Die PKK sei ein „Feind der Türkei, sie ist ein Feind des Irak, und sie ist ein Feind der Menschen, die in Frieden leben wollen“, sagte Bush. „Wir werden sie um des Friedens willen weiterhin verfolgen.“

Gül selbst nannte die Beziehungen der Türkei zu den USA „wichtig“ und erklärte, beide Länder würden weiterhin zusammenarbeiten, um Frieden, Stabilität und Wohlstand in aller Welt zu fördern. Diese Kooperation schließe den Kampf gegen die PKK ein.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%