Staatsbesuch
China-Kritikerin mogelt sich ins Weiße Haus

Es dürfte einer der bestbewachten Orte der Welt sein - doch offensichtlich sind die Wachen im Weißen Haus auch nicht perfekt: Beim Besuch des chinesischen Präsidenten bei seinem US-Kollegen George Bush ist es einer Exilchinesin gelungen, in Bushs Amtssitz gegen Hu Jintao zu protestieren.

HB WASHINGTON. Während der Begrüßungsansprache Bushs vor dem Gebäude protestierte die Chinesin lautstark gegen den Besucher, der seit Tagen in den USA ist. Die Frau hatte offensichtlich mit einem Presseausweis Zugang zum Weißen Haus bekommen. Sicherheitsbeamte führten sie ab.

US-Präsident George W. Bush hatte zuvor Peking zu mehr Respekt vor den Menschenrechten aufgefordert. China könne noch erfolgreicher werden, wenn es seinen Bürgern die Religions- und Versammlungsfreiheit gewähren würde, sagte Bush. Er forderte China außerdem auf, seiner gewachsenen Rolle in der internationalen Politik gerecht zu werden, seine Märkte für US-Unternehmen zu öffnen und gegen Marken- und Software-Piraterie vorzugehen.

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