Staatsbesuch des Bundespräsidenten
Ein alter Freund besucht Afghanistan

Bundespräsident Christian Wulff ist zu einem Staatsbesuch in Afghanistan eingetroffen – und dort als „alter Freund“ begrüßt worden, obwohl er nicht nur Streicheleinheiten zu verteilen hat.
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KabulBundespräsident Christian Wulff hat bei einem Staatsbesuch in Afghanistan dem Land deutsche Unterstützung auch nach dem Abzug der internationalen Truppen zugesagt. Bei einem Mittagessen mit Präsident Hamid Karsai, der ihn am Sonntag als „alten Freund Afghanistans“ begrüßte, sagte Wulff: „Deutschland und die internationale Gemeinschaft werden Ihr Land, Herr Präsident, auch nach 2014 nicht im Stich lassen.“

Gleichzeitig mahnte Wulff einen entschlossenen Kampf gegen den Terror an. „Afghanistan und die internationale Gemeinschaft dürfen keine Mühen scheuen, um Terror und Gewalt gegen unschuldige Menschen zu beenden.“ Wulff kritisierte auch Kriminalität, Drogenwirtschaft und Korruption, die zehn Jahre nach dem Beginn des internationalen Einsatzes immer noch das Leben in vielen Bereichen bestimmten.

Wulff traf am Vormittag in Kabul ein. Es ist der erste Staatsbesuch eines deutschen Bundespräsidenten am Hindukusch seit 44 Jahren. Zuletzt war Bundespräsident Henrich Lübke 1967 zu einem offiziellen Besuch in Kabul.

Aus Sicherheitsgründen war die Reise Wulffs vorher nicht angekündigt worden. Begleitet wird er vom Afghanistan-Beauftragten der Bundesregierung, Michael Steiner, und Bundeswehr-Generalinspekteur Volker Wieker.

Unmittelbar nach seiner Ankunft traf der Bundespräsident in Kabul mit afghanischen Menschen- und Bürgerrechtlern zusammen. Dabei stand neben der Erörterung der Menschenrechtslage und der Situation der Frauen vor allem die politische Zukunft Afghanistans im Mittelpunkt.

Wulff machte deutlich, dass die bessere Verwirklichung der Menschenrechte in Afghanistan für Deutschland ein zentrales Anliegen ist. „Ich habe großen Respekt vor den Leistungen der afghanischen Zivilgesellschaft“, sagte er. Diese spiele im Übergangsprozess hin zur vollen Souveränität des Landes eine entscheidende Rolle.

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Frauenorganisationen sind besorgt

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  • Die Bundesrepublik sei an dauerhaften stabilen Beziehungen interessiert, auch „weil wir die gute Entwicklung (der letzten Jahre) anerkennen“, sagte Wulff.

    Karsai bedankte sich für die deutsche Unterstützung und erklärte: „Bonn soll das Fundament für die Zukunft Afghanistans legen, für Wohlstand, Stabilität und Frieden.“ (Zitate)

    Hoffentlich wissen die Bonner es zu schätzen, dass sie die Erlesenen sind, um Wohlstand, Stabilität und Frieden in Afghanistan zu erbringen? Bisher haben das nicht einmal die USA mit ihren Drohnen geschafft. Es fehlt jetzt nur noch, dass Karsai demnächst auf der Kennedy-Brücke über den Rhein in Bonn/Beuel großzügig erklärt " Ich bin ein Bonner ".

  • Hätten sie bloß diesen Schwätzer dabehalten

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