Staatsbesuch
Gauck von indischer Ehrengarde empfangen

Bundespräsident Joachim Gauck besucht Indien und wurde von der militärischen Ehrengarde empfangen. Daraufhin besuchte er das Grab von Mahatma Gandhi und würdigte seinen Weg des gewaltlosen Widerstandes.
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Neu DelhiBundespräsident Joachim Gauck ist zum Auftakt seines Staatsbesuchs in Indien mit militärischen Ehren begrüßt worden. Indiens Präsident Pranab Mukherjee empfing das deutsche Staatsoberhaupt am Mittwoch vor dem Palast in der Hauptstadt Neu Delhi. 21 Salutschüsse wurden abgefeuert, und Gauck schritt die Ehrengarde der indischen Streitkräfte ab. Dann erklangen die Nationalhymnen der beiden Länder.

Gauck würdigte Indien als älteste Demokratie in der Region. Er rief Deutschland und Indien dazu auf, in Zukunft noch intensiver zusammenzuarbeiten.

Unmittelbar nach dem Empfang besuchte Gauck die Einäscherungsstätte des Freiheitskämpfers Mahatma Gandhi und legte einen Kranz nieder. In das Gedenkbuch schrieb er: „Wenn man sich selbst verändert, dann verändert man die Welt“, sagte Mahatma Gandhi. „Sein Weg des gewaltlosen Widerstandes gegen Unrecht war, ist und wird auch in Zukunft Menschen in aller Welt motivieren und ihnen Inspiration und Hoffnung geben.“

Am Mittag ist ein Gespräch mit Premierminister Manmohan Singh geplant. Begleitet wird Gauck auf der Reise von seiner Lebensgefährtin Daniela Schadt und Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU). Auch eine hochrangige Wirtschaftsdelegation ist dabei.

Im Mittelpunkt der Gespräche werden die Wirtschaftsbeziehungen sowie die Situation der Bürgerrechte und die Armutsbekämpfung stehen. Zweite Station des Besuchs ist die Technologie-Metropole Bangalore im Süden Indiens. Am Sonntag fliegt Gauck nach Birma weiter.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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