Diskussion: Kommentare zu: Europa spielt den Ernstfall durch

Oliver Stock, Chefredakteur Online

Liebe Leserinnen und Leser,

Wir freuen uns auf Ihren Kommentar. Gerne kritisch. Gerne auf den Punkt - von mir aus kurz und schmerzhaft. Auch Lob würden wir annehmen. Am meisten freuen wir uns, wenn Sie zu Ihrer Meinung mit Ihrem wirklichen Namen stehen. Wir möchten wissen, mit wem wir diskutieren, und Sie möchten wahrscheinlich auch wissen, mit wem Sie sich auseinandersetzen. Wir glauben, dass es zu einem fairen Umgang miteinander im Netz gehört, sich offen gegenüberzutreten. Dafür steht die Handelsblatt-Online-Redaktion. Dafür stehe ich.

Ihr
Oliver Stock
Chefredakteur Handelsblatt Online

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  • 27.01.2012, 13:02 UhrKeepCool

    Interessant.

    • 27.01.2012, 13:31 UhrAnonymer Benutzer: Rapid

      Bis in den März wird noch ein bißchen "taktiert und verhandelt" um die "Märkte ruhig zu halten", dann läuft der Dampfer auf den Felsen und kentert. Den Fahrplan kennen wir jetzt und der "Felsen" aus ist nicht aus Pappe sondern "echt".

    • 27.01.2012, 16:12 UhrAnonymer Benutzer: Mazi

      Werden alle gerettet oder gehen alle mit unter?

      Wer gibt uns unser Steuergeld zurück?

      Jetzt muss dafür gesorgt werden, dass es nie mehr eine Laienschule über unser Steuergeld entscheidet. Abgeordnete, die im Kollektiv alternativlose Entscheidungen fällen, können keine Ahnung haben.

      Wie bekommen wir Axel Weber und Jürgen Starck wieder in die EZB?

    • 27.01.2012, 17:22 UhrAnonymer Benutzer: Arminius

      Die enorme Gewinne die deutsche Konzerne im Euroraum realisiert haben, sind, wegen des starken Euro, zum größten Teil ins Nichteuroausland reinvestiert worden. Es werden Fabriken in der ganzen Welt gebaut oder gekauft mit Gewinne die im Euroraum realisiert wurden.
      Wir erleben, über den permanenten deutscher Leistungsbilanzüberschuss, eine Kapitalflucht vom Euroraum ins Nichteuroausland.
      Fast 50% Jugendarbeitslosigkeit in Spanien und Portugal, 30% in Italien, von Griechenland ganz zu schweigen.
      Wie Blutsauger saugen diese Leistungsbilanzdefizite die Substanz aus den Defizitländern!
      Perversität ad absurdum, es wird vom Rettungsschirm erzählt, dabei tun sie das was der Räuber der Geld für den Bus dem Beraubt gibt.
      Das dürfen wir uns Europäer aller Couleurs und aller Ländern nicht gefallen lassen, mit allen Mitteln, legal oder illegal, muss das gestoppt werden.

    • 27.01.2012, 18:17 UhrAnonymer Benutzer: Radiputz

      @Arminius
      Kein Mensch auf dieser Welt zwingt einen anderen irgendetwas aus irgendeinem bestimmten Land zu kaufen. Niemand zwingt Sie einen VW anstelle eines Fiat zu kaufen. Das ist völlig in Ihr Belieben gestellt. Wenn Sie dagegen mit "illegalen" Mitteln vorgehen wollen, können Sie sofort jeden Handel in Europa und der Welt einstellen. Ihre Denkungsart gehört ins 19.Jahrhundert mit Zollschranken und Devisenbewirtschaftung.
      Sie sollten sich eher Gedanken darüber machen, wie einige Länder in der EU in den Stand versetzt werden können sich zu ertüchtigen, um Konkurrenzkraft zu erlangen, das geht bestimmt nicht mit einem 13. und 14. Monatsgehalt.

    • 27.01.2012, 13:32 UhrRon777

      Nein, Griechenland darf nicht einfach so aus dem Euro ausscheiden! Das Land hat sich an der Eurowährung beteiligt und über die Geldmenge M2 336.000.000.000 Euro (336 Mrd. Euro) in das Eurosystem gebracht.Das sind ziemlich genau 3 Prozent der gesamten Geldmenge der Eurostaaten. Wenn nun Griechenland ausscheidet, vagabundieren diese Scheine sozusagen besitzerlos weiter im System und verwässern den Wert der übrigen Euros. Schlicht gesagt wird Griechenland neben den vielfältigen Unterstützungsmaßnahmen noch einmal über 300 Mrd. Euro geschenkt, den Besitzern der verbleibenden Euros wird dieser Betrag an Wert entzogen. Unser Euro ist damit schlicht 3 Prozent weniger wert. Sie sagen, das ist die Sache wert - ein Ende mit Schrecken usw.? Ja, richtig, aber die nächsten Krisenländer werden diesem Beispiel folgen und das Wirtshaus ebenfalls ohne die Begleichung der Rechnung verlassen. Bei Portugal mag das nocheinmal verkraftbar sein, aber schon mit Italien haut uns das System mit über 10 Prozent völlig aus den Gleisen. Wir bezahlen auf diese Weise den kompletten Bargeldumlauf im Eurokasino. Das darf so nicht laufen. Vielmehr müssen wir gemeinsam neue nationale Währungen einführen und den Euro dann totinflationieren. So rettet man die Reste aus dem Eurodesaster und kann zudem noch einen wirklichen und erfolgversprechenden Neuanfang starten.

    • 27.01.2012, 14:33 UhrRon777

      Zur Veranschaulichung einige Nachrichten, die in der Tagespresse leider keinen Platz gefunden haben:

      "Italiens Taxi- und Lastwagenfahrer sind schon seit ein paar Tagen im Ausstand. Nun gesellen sich die Eisenbahner dazu. Das Land steht still." (Quelle: Schweizer Fernsehen)

      "Das Vertrauen der italienischen Konsumenten ist im Zuge der Schuldenkrise stark eingebrochen (19-Jahrestierf) und dies ist für Italien ziemlich relevant, denn die Konsumausgaben der privaten Haushalte tragen zu knapp über 60% des nominalen BIPs Italiens bei. (Quelle: Querschüsse)

      "Laut des renommierten Finanziers George Soros befinde sich Europas Wirtschaft in einer Spirale des Untergangs. Randstaaten wie Griechenland und Ungarn seien auf dem Weg sich in arme Staaten zu verwandeln. Die durch sie aufgenommenen Schulden könnten die betroffenen Länder weder finanzieren noch bezahlen. Die schwächsten EU-Mitglieder würden zu Staaten der Dritten Welt avancieren." (Quelle: wirtschaftfacts.de)

    • 27.01.2012, 15:15 UhrAnonymer Benutzer: denk.mal

      @Ron777:

      Jeder, der nicht damit rechnet, dass in Italien trotz der Sparmaßnahmen keine Proteste stattfinden werden, ist naiv. Aber SIe haben Recht, diese Meldung fehlt mal wieder komplett in den hiesigen Medien.

      Dass Konsum für 60% des BIPs verantwortlich zeichnet ist auch nicht so ungewöhnlich, und auch die Psychologie des Verbrauchervertrauens überrascht nicht.

      Soros, renommiert? Na ja. Er ist finanzkräftig und hat offenkundig gute Informationen, da er selbst eher kein Investitionsgenie zu sein scheint, sonst würde er still vor sich hin investieren, den Gewinn einstreichen und die Klappe halten. Mit Sicherheit könnte er keine Modellrechnung vorweisen, die seine Behauptung untermauert. Im Gegenteil, dass er die Schulden für nicht rückzahlbar hält ist billige Propaganda, da die Rückzahlung von Staatsschulden in nennenswertem Umfang in einem kreditbasierten Geldsystem einen ziemlichen Schock auslösen würde. Soros ist an selbsterfüllenden Prophezeihungen gelegen, an nichts sonst.

    • 27.01.2012, 18:26 UhrAnonymer Benutzer: Lulu

      Was Soros betrifft so glaube ich auch: Da ist Vorsicht geboten.

      Er ist verflucht clever. Warum sollte ein Investor seiner Kategorie seine Meinung in der Öffentlichkeit derart zur Schau tragen und präsent sein, wie er es seit geraumer Zeit macht?
      Ein Blick in sein Portfolio könnte hier mMn dem Verständnis des Außenstehenden auf die Sprünge helfen.

    • 27.01.2012, 16:43 Uhrmargrit117888

      Unsere Systmmedien schweigen darüber. So wird das Deutsche Volk belogen.
      In Unganr gehen die Menschen ebenfalls auf die Straße und zwar gegen die EU.
      In Europa wird es offenbar unruhig, denn mMn hat die Diktatur Brüssel gewalting in allem überzogen.
      Und der Euro war die größte krimielle Tat die uns nach dem 2. WK angetan wurde

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