Staatswährung Yuan: China weist Währungs-Manipulationsvorwürfe der USA zurück

Staatswährung Yuan
China weist Währungs-Manipulationsvorwürfe der USA zurück

Chinas Zentralbank hat Vorwürfe der USA zurückgewiesen, wonach das Land seine Währung Yuan manipuliert. Der designierten US-Finanzministers Timothy Geithner hatte sich entsprechend geäußert.

HB PEKING. Entsprechende Äußerungen des designierten US-Finanzministers Timothy Geithner entsprächen nicht den Tatsachen, sagte der Vize-Gouverneur der Notenbank, Su Ning, der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua am Samstag. Zudem seien sie irreführend in ihrer Analyse der Ursachen der Finanzkrise. "Wir denken, dass angesichts der Finanzkrise ein Geist der Selbstkritik vorherrschen sollte", sagte Su. Die internationale Gemeinschaft müsse es vermeiden, Vorwände zu aufzubauen, um den Handelsprotektionismus wieder aufleben zu lassen.

Die Ausführungen Sus waren die erste öffentliche Reaktion Chinas auf die Äußerungen Geithners. Geithner hatte China am Donnerstag vorgeworfen, seine Währung zu manipulieren, um sich einen ungerechten Handelsvorteil zu verschaffen. Der Konflikt ist zum ersten Testfall für die Beziehungen zwischen China und der neuen US-Regierung geworden.

China hat in den vergangenen Jahren versucht, mit Dollar-Käufen seine Währung stabil zu halten. Die Volksrepublik besitzt die weltweit größten Devisenvorräte. Auch europäische Staaten haben wiederholt kritisiert, durch die chinesische Geldpolitik sei der Yuan zu niedrig bewertet. Dadurch werde die chinesische Wirtschaft subventioniert.

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