Standard & Poor's
Griechenland muss „Ramschniveau“ fürchten

Nach dem Wahlsieg der Syriza-Partei in Griechenland droht die Ratingagentur Standard & Poor's mit Konsequenzen. Dem Land droht eine weitere Abstufung. Abwenden könnte dies wohl nur eine Einigung mit Athens Geldgebern.
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LondonDie Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) droht nach dem Regierungswechsel in Griechenland damit, ihr Rating für das Land noch weiter in den „Ramschbereich“ zu senken.

Die vorgeschlagene Wirtschafts- und Budgetpolitik der neuen Regierung sei teilweise nicht mit den Abmachungen zwischen früheren griechischen Regierungen und den Gläubigern des Landes vereinbar, begründete die Ratingagentur am Mittwoch den Schritt. S&P stuft das Land aktuell mit „B“ ein.

Die neue Regierung unter Führung des Linkspolitikers Alexis Tsipras will unter anderem Privatisierungen stoppen, die Mindestlöhne erhöhen und Entlassungen im öffentlichen Dienst rückgängig machen.

Wenn die neue Regierung sich mit den Gläubigern nicht auf weitere finanzielle Unterstützung einigen könne, schwäche dies die finanzielle Lage sowie die Kreditwürdigkeit des Landes, teilte S&P weiter mit.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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