Standortranking
Russland und Polen überholen Deutschland

Russland und Polen sind einer Studie zufolge für internationale Unternehmen attraktivere Wirtschaftsstandorte als Deutschland. Nur noch zehn Prozent der befragten Manager zählten Deutschland zu einem der drei Top-Standorte weltweit. Andere westeuropäische Länder tauchen im Ranking allerdings gar nicht mehr auf.

HB FRANKFURT. In dem am Donnerstag veröffentlichten weltweiten Standorte-Bewertung, das die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young in einer Umfrage unter mehr als 800 Konzernen jährlich erhebt, fiel Deutschland auf Platz sechs von Platz vier im vergangenen Jahr zurück.

Nur noch zehn Prozent der befragten Manager zählten Deutschland zu einem der drei Top-Standorte weltweit - im Vorjahr hatte der Anteil noch bei 18 Prozent gelegen. Dennoch ist Deutschland das einzige westeuropäische Land unter den Top 10 - Frankreich und Großbritannien gehören nicht dazu.

Auf Platz eins der Rangliste liegt wie im Vorjahr China - 47 Prozent der Befragten sehen die Volksrepublik als einen der drei attraktivsten Wirtschaftsstandorte weltweit. Platz zwei nimmt Indien ein, gefolgt von Russland.

"Diese Länder bieten das, was Investoren suchen: große unerschlossene Märkte und damit erhebliche Wachstumspotenziale", erläuterte Peter Englisch, Partner bei Ernst & Young. "Da können die etablierten Industrienationen wie USA und Deutschland schlichtweg nicht mithalten."

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