Starke Polizeipräsenz bei Begräbnissen
Erste Tote des südrussischen Geiseldramas beigesetzt

Nach dem gewaltsamen Ende des Geiseldramas in der russischen Teilrepublik Nordossetien werden die ersten Opfer begraben. Weit über 200 Kinder, Eltern und Lehrer gelten noch als vermisst.

HB BERLIN. Über die genaue Anzahl der bei dem Geiseldrama in einer Schule in Nordossetien getöteten Geiseln herrscht immer noch Ungewissheit. Bis zum Samstagabend seien zwar «mindestens 394 Leichen» gezählt worden, wie eine Angestellte der Leichenhalle von Wladiwaskas sagte.

Allerdings gelten 260 Kinder, Eltern und Lehrer noch als vermisst. Vor Ort wurde laut Medienberichten nicht ausgeschlossen, dass die Vermisstenliste veraltet ist und das Schicksal vieler dort aufgeführter Personen den Angehörigen bereits bekannt ist.

Unterdessen nehmen Angehörige Abschied von den ersten Opfern. Hunderte Menschen versammelten sich auf dem Friedhof der Kleinstadt Beslan. Eine Trauerprozession fand statt. Vier Särge wurden auf den Friedhof getragen. Die Trauerfeierlichkeiten wurden zudem von einem ein starken Polizeiaufgebot begleitet. Im Laufe des Tages sollten weitere Opfer beigesetzt werden.

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