Starke Verluste für Verhofstadts Liberale
Regionalwahlen: Rechtsruck in Belgien

Die flämischen Liberalen, die Partei von Premierminister Guy Verhofstadt, haben bei den Regionalwahlen in Belgien starke Verluste erlitten.

HB BRÜSSEL. In Flandern, der bevölkerungsreichsten Region des Landes, legten dagegen die Christdemokraten und die rechtsextremistische Partei Vlaams Blok deutlich zu, wie der öffentliche Rundfunksender RTBF am Sonntag berichtete. Kleinere Verluste gab es für die Sozialisten.

Die Wahllokale wurden um 15.00 Uhr geschlossen. Verlässliche Hochrechnungen lagen bis zum frühen Abend nicht vor. Flandern wird bisher von einer Koalition von Liberalen, Sozialisten und Grünen regiert. Falls es zu einem Regierungswechsel auf regionaler Ebene kommt, könnte dies nach Ansicht von politischen Beobachtern auch die Zentralregierung ins Wanken bringen. Verhofstadt regiert Belgien seit dem 18. Mai 2003 mit einer Koalition aus Liberalen und Sozialisten.

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