Steinmeier Finanztransaktionssteuer soll Kristenstaaten helfen

Eine mögliche Finanztransaktionssteuer soll Frank-Walter Steinmeier zufolge vor allem den Krisenländern der Euro-Zone zugute kommen. In der Debatte um die umstrittene Maßnahme birgt der Vorschlag zusätzlich Sprengstoff.
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Der SPD-Fraktionsvorsitzende Frank Walter Steinmeier. Quelle: dpa

Der SPD-Fraktionsvorsitzende Frank Walter Steinmeier.

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HamburgSPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier will mit den Einnahmen aus einer möglichen Finanztransaktionssteuer in der Euro-Zone vor allem die Krisenländer unterstützen. Der „Financial Times Deutschland“ sagte Steinmeier, die Einnahmen sollten nicht in die nationalen Haushalte fließen, sondern „europäisch gesteuert“ werden. „Die Verteilung der Einnahmen sollte nicht nach Proporz gehen, sondern nach Dringlichkeit“, sagte der SPD-Politiker. Mit dem Geld könnten Impulse für Wachstum in den Ländern finanziert werden, die am stärksten unter der Finanz- und Wirtschaftskrise leiden.

Die Einführung einer Finanztransaktionssteuer ist in der EU und innerhalb der Bundesregierung heftig umstritten. Steinmeiers Vorschlag birgt zusätzlichen Sprengstoff für die Debatte. Sollte eine Finanzmarktsteuer in der Euro-Zone eingeführt werden, wäre das Steueraufkommen in Finanzzentren wie Frankfurt oder Paris am größten. Von der Steuer profitieren würden nach Steinmeiers Vorschlag dagegen vor allem die Krisenstaaten in Südeuropa.

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10 Kommentare zu "Steinmeier: Finanztransaktionssteuer soll Kristenstaaten helfen"

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  • Schröderianer


  • Ich suche unveraendert verzweifelt nach den durch die griechische Poliitk eingebrachten Lösungsansatz. Die geben sich voellig auf, warten nur noch auf die monatliche Rentenzahlung aus der EU-Schatulle. Steinmeier`s SPD interessiert sich wegen der absehbaren Konkurs-Geschaeftsaufgabe wohl nicht mehr für die griechische Eigeninitiative. Wir koennen doch nicht alle durchfüttern, Genossen passt auf, ihr verliert euere Waehler.

  • Wer hat uns verraten? SOZIALDEMOKRATEN!!!

    Dieser Steinmeier ist dumm. Und wenn Dummheit weh tun würde, dann würde man den auf dem Mars noch schreien hören.

    Ich frage mich auch, wer eigentlich noch so einen wählen will. Versklavt der mit seiner SPD doch vor allen die gesamte Arbeitnehmerschaft, damit sich die Knoblauchfresser auch weiterhin dem Dolce Vita widmen können.

  • Dem kann ich zustimmen.
    Die SPD mit dem Dreiergespann voraus Herr Steinmeier können mich mit ihrer Politik nicht überzeugen. Erst der Unsinn mit den Eurobonds und jetzt sollen die Einnahmen von der Finanztransaktionssteuer an Staaten gehen die ihre Strukturen nicht ändern wollen.

    Natürlich gehen diese Gelder vorwiegend an die wohlhabende Bevölkerung.
    Zuerst stecken sich die Banker und die Manager nahezu jeden geschenkten Euro in die eigene Tasche, die Krümel vom Kuchen werden dem Pöbel vorgeworfen.
    Wieso sollten sich die europäischen Staaten, voran Griechenland, anstrengen Einsparungen zu realisieren, wenn der oberen Kaste jeder Euro in den Hintern geschoben wird. Vielleicht sollte man den Rettungsschirm im A… aufspannen.

    In Deutschland machen wir jährlich neue Schulden, diese sind zunächst abzubauen.

  • Negation

    Nein, Herr Steinmeier. Die Steuer wird die Sozialämter belaschten und damit die Schwächsten. Direkt wird sie die Altersvorsorge belasten und der Erlös aus Fitrans ist der Aufwand nicht wert. Meine Güte, haben Sie den niemand, der Sie berät.

  • "Finanztransaktionssteuer" hilft erstmals niemand, ebenso SPD und seine Harz IV Gesetzte,außer korrupte inkompetente Politiker was nicht regieren können und brauchen politische Zündstoff.Millionäre Steuer wäre angemessen,die eigentliche Ursachen der Wirtschaftlichen Krisen.Kein Politiker will das wissen.Das konnte mann nennen Lobby Politik,für Millionäre.

  • Scheiss-Sozen, können nur anderen Leuten in die Tasche greifen und dann umverteilen, weg mit diesem XOX.

  • Das kann der sich in seine weißen Haare schmieren. Ihre erträumten Multimilliarden werden sie nie erlösen, weil mit Einführung der Steuer der Handel in dem Volumen nicht mehr stattfinden wird. Auch am Finanzmarkt wächst das Geld nicht von den Bäumen sondern muß, um eine Steuer zahlen zu können, woanders fehlen. Die Roten und ihre naive Vorstellung vom Goldesel. Zum totlachen diese Partei.

  • Wirklich schade, dass man in der SPD offenbar nicht in der Lage ist, den Unterschied zwischen Solidarität und Missbrauch von Solidarität zu erkennen.

  • Typisch SPD -- Deutsche Bürger abzocken, ihnen den Inflationsausgleich durch Anheben des Freibetrages verweigern und das Geld plus zusätzliche Steuern lieber in überschuldeten Staaten geben, damit deren Oberschicht sich weiter hemmungslos bereichern kann!

    Die SPD hat ist lernunfähig!

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