Steuerhinterziehung Schweiz provoziert die USA

Die Steuerschulden amerikanischer Bürger provozieren nach wie vor Streit zwischen Schweiz und USA. Die Verhandlungen zwischen den beiden Ländern stecken beim Thema Strafverfolgung fest.
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Schweizer Banken sollen in Fällen von Steuerhinterziehung eine Strafe zahlen. Quelle: dpa

Schweizer Banken sollen in Fällen von Steuerhinterziehung eine Strafe zahlen.

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New YorkDie Verhandlungen zwischen den USA und der Schweiz über steuerflüchtige US-Bürger stecken nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters aus Verhandlungskreisen kurz vor der Ziellinie fest. Hauptstreitpunkt ist die erneute Forderung der Eidgenossen, dass Schweizer Banker in den USA keine Strafverfolgung mehr zu befürchten haben, wie zwei über die Verhandlungen unterrichtete Personen am Dienstag berichteten. Die US-Behörden bestünden jedoch auf dem Recht, Verfahren einzuleiten, falls bei ihren Untersuchungen neue Informationen ans Licht kommen.

In den Verhandlungen geht es um die Beihilfe zur Steuerhinterziehung. Der derzeit auf dem Tisch liegende Vorschlag sieht vor, dass die Banken eine Strafe zahlen, ihr undeklariertes Offshore-Geschäft mit US-Bürgern einstellen und die Namen von Kunden an die Steuerbehörde IRS sowie das Justizministerium weitergeben. Im Gegenzug würden die Behörden ihre Ermittlungen gegen die Banken einstellen - darunter die HSBC, Credit Suisse, Julius Baer und Basler Kantonalbank. 

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