Steueroasen
Steueroasen: Vier Länder auf Schwarzer Liste der OECD

Die Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) führt noch vier Staaten als Steueroasen: Costa Rica, die Philippinen, Malaysia und Uruguay. "Die Zeit für das Bankgeheimnis ist vorbei", sagte der französische Staatspräsident Nicholas Sarkozy beim G-20-Gipfel in London.

HB LONDON. Die OECD folgte mit der Veröffentlichung ihrer "Schwarzen Liste" einer Forderung mehrerer Gipfelteilnehmer. Die Organisation nannte auch mehrere Staaten, die sich zwar weitgehend den internationalen Standards für den internationalen Umgang mit Besteuerungsrichtlinien unterworfen, diese aber noch nicht völlig umgesetzt haben. Zu dieser "Grauen Liste" zählt die OECD unter anderem die Schweiz, Belgien, Luxemburg, Österreich und Liechtenstein.

Der Schweizer Bundespräsident Hans-Rudolf Merz kritisierte in der "Tagesschau" des Schweizer Fernsehens (SF), die Schweiz habe als OECD-Mitglied keinerlei Mitwirkungsmöglichkeiten bei dieser Liste gehabt. Er bekräftigte, dass ein automatischer Informationsaustausch für die Schweiz nicht in Frage komme. Er hoffe nun, dass die G-20-Länder die nötige Geduld hätten, bis die neuen Doppelbesteuerungsabkommen ausgehandelt und in einer Volksabstimmung gebilligt worden haben.

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