Steuersenkung
Spanien beschließt Maßnahmen gegen Krise

Die spanische Regierung will durch eine Steuersenkung die Bauwirtschaft ankurbeln und den Immobilienmarkt wieder beleben.
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MadridMadrid hat neue Maßnahmen zur Bekämpfung der Wirtschaftskrise beschlossen. Die Mehrwertsteuer beim Erwerb neuer Eigentumswohnungen werde von acht auf vier Prozent gesenkt, teilte Regierungssprecher José Blanco am Freitag in Madrid mit.

Die Steuersenkung sei vorübergehend und gelte für eine Zeit von vier Monaten. Sie solle dazu beitragen, die Bauwirtschaft zu beleben und die Zahl unverkaufter Wohnungen zu verringern. Außerdem will Madrid die Ausgaben der staatlichen Krankenversicherung für Medikamente kürzen. Eine von Großunternehmen erhobene Sondersteuer soll künftig zu einem früheren Zeitpunkt eingezogen werden als bisher. Die Maßnahmen sollen in der kommenden Woche vom Parlament auf einer Sondersitzung im Eilverfahren verabschiedet werden.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Wenn ich eins auf meinen vielen Dienstreisen nach Spanien gelernt habe, dann den Begriff HOLIDAY.

    Nichts ist so heilig, wie die Feiertage udn wehe dem, der von einem Spanier verlangt, dass man in den Brückentagen arbeiten soll. Die Spanier sind da sehr empfindlich und schnell beleidigt.

    Also lassen wir den Spaniern ihre Feiertage und
    wir behalten uns er "selbstverdientes" Geld.

  • Diese Steuer zielt auf den Computerhandel (High Frequency Trading), der ein wildes Hin und Her ohne volkswirtschaftlicher Nutzen produziert (siehe gestern). Es gibt sogar Fachleute, die dieses Geschäft als Insiderhandel bezeichnen. Alle Politiker sollten Merkozy gegen diese Hedgefondsmethoden unterstützen. Auch in UK und US stellen sich viele gegen den HTF-Handel.

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