
ZürichDie USA haben einem Medienbericht zufolge elf Schweizer Banken ein Abkommen im Steuerstreit unterbreitet. Im Gegenzug für die Offenlegung aller Details ihrer US-Offshore-Geschäfte an die amerikanische Regierung bliebe den Finanzinstituten eine strafrechtliche Verfolgung erspart, meldete die „SonntagsZeitung“. Jeder einzelnen der elf Banken werde ein Angebot offeriert. Es sei wahrscheinlich, dass diese den US-Vorschlag akzeptierten. Es gehe unter anderem darum, die Namen der Banker zu veröffentlichen, die die Offshore-Geschäfte abwickelten. Bis Dienstag hätten die Institute Zeit, die Bedingungen zu akzeptieren. Die Einigung werde dem Deal ähneln, dem die UBS 2009 zugestimmt habe. Damals zahlte das Geldhaus 780 Millionen Dollar und gab Informationen von rund 4450 Kunden preis.
US-Behörden verdächtigen Schweizer Banken seit längerem, reichen Amerikanern bei der Steuerhinterziehung geholfen zu haben. Zahlreiche Schweizer Banker und ihre Kunden wurden bereits angeklagt. Gegen rund elf Institute läuft inzwischen eine strafrechtliche Untersuchung. Dazu gehören neben Credit Suisse auch HSBC, der Vermögensverwalter Julius Bär, die Privatbank Wegelin sowie die Basler Kantonalbank.
Credit Suisse wollte sich zunächst nicht zu dem Bericht äußern. Julius Baer war nicht erreichbar.
Aus vorgeschobenen juristischen Gründen will man also an diese offensichtlich hinterzogenen Gelder nicht ran, weils halt viel einfacher ist, dem deutschen Steuerzahler an die Taschen zu gehen.
200 Milliarden sind ziemlich viel Geld...
Nicht vergessen. Diese Kunden sind Steuerhinterzieher. Also Betrüger.
Die Bank verkauft ihre Kunden - welch ein lamentables Schaupiel !
5 Kommentare
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