Steuervergünstigungen
Regierung will Dieselruß-Filter mit 600 Euro fördern

In einer Größenordnung von rund 600 Euro pro Jahr plant die Bundesregierung Steuervergünstigungen für Autos mit Ruß-Filtern.

HB BERLIN. „Im Kern ist darüber eine Übereinkunft erzielt worden, dass es in etwa dieser Größenordnung sein soll“, sagte Regierungssprecher Bela Anda am Mittwoch in Berlin auf eine entsprechende Frage. Das Bestreben sei, nahtlos an die auslaufende Euro-4-Norm anzuknüpfen, die derzeit bereits abgasarme Autos in einer Größenordnung von rund 600 Euro im Jahr steuerlich entlastet. Einzelheiten sollen nun in Gesprächen mit den Ländern erörtert werden, die die Kfz-Steuer einnehmen.

Die Europäische Union (EU) will noch in diesem Jahr eine neue Abgasnorm (Euro-5) verabschieden, die den Grenzwert für den Ausstoß von Diesel-Abgasen ab 2010 noch einmal deutlich senken soll. Wagen, die die neue Norm bereits vor 2010 erfüllen, werden künftig steuerlich entlastet.

Regierung und Automobilindustrie hatten sich am Dienstag darauf verständigt, alle in Deutschland neu zugelassenen Diesel-Autos deutscher Hersteller bis spätestens 2009 mit einem Rußpartikel-Filter auszustatten. Im Gegenzug sagte die Regierung Steuervergünstigungen von 2005 an zu. Die Branche hatte sich lange gegen eine verpflichtende Einführung des Filters gewehrt. Der Filter kann nach Angaben des Umweltministeriums mehr als 99 Prozent der als gesundheitsgefährdend geltenden Rußpartikel aus den Abgasen filtern.

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