Strauss-Kahn
Bei Verhaftung auf Immunität gepocht

Die Umstände der Verhaftung von Dominique Strauss-Kahn klingen spektakulär: Mitte Mai war der ehemalige IWF-Chef aus dem Flugzeug geholt worden. Jetzt legt die Staatsanwaltschaft Details vor.
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New YorkDer frühere IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn hat sich bei seiner Verhaftung Mitte Mai auf seinen Diplomatenstatus berufen und über das Anlegen von Handschellen beschwert. Das geht aus Dokumenten hervor, die von der Staatsanwaltschaft am Donnerstag in New York vorgelegt wurden.

Strauss-Kahn wurde am 14. Mai auf dem New Yorker John-F.-Kennedy-Flughafen unter dem Verdacht verhaftet, in einem New Yorker Hotel ein Zimmermädchen vergewaltigt zu haben. Danach trat er als Direktor des Internationalen Währungsfonds zurück.

Den Dokumenten zufolge machte Strauss-Kahn einen verwirrten Eindruck. Wiederholt habe er gefragt, worum es gehe und sich bei den Polizisten erkundigt, ob er einen Anwalt brauche. Einmal habe er gesagt: „Die Handschellen sind eng.“

Strauss-Kahn hat die Vergewaltigungsvorwürfe zurückgewiesen. Er steht unter Hausarrest.

Agentur
dapd 
DAPD Deutscher Auslands-Depeschendienst GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Strauss-Kahn: Bei Verhaftung auf Immunität gepocht"

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  • Ich erwarte Ihren Beleg. Immer noch. Und jetzt hören Sie bitte damit auf, die elektronische Infrastruktur mit ihrem Unsinn zu belasten. Ein Unbeteiligter kann natürlich kein Zeuge sein, da er UNbeteiligt, also NICHT-beteiligt, ist. Gehen Sie erstmal in die Logikschule oder Psychatrie. Je nachdem, was näher an ihrer Wohnung liegt.

  • Für solche außergewöhnlichen Behauptungen ihrerseits ...
    ... gab es Hunderte von belastende Akten, die auf Anweisung von de Maiziere alle vernichtet wurden. Diese Kinderf*cker haben dann festgestellt, dass alle Anschuldigungen haltlos sind und nicht mehr nachgewiesen werden können.

    De Maiziere hatte diesen Schwerstkriminellen einen Freibrief ausgestellt, für die Vergangenheit und Zukunft, wovon diese rege Gebrauch machen.

    ... gerichtsfeste Belege?
    Mein Lieber, schlafen Sie weiter. So lange das GG und Strafrecht der BRD in der DDR nicht zur Anwendung kommt, bleibt es die DDR. Logisch, gell?
    Die Rechtssprechung in der DDR hat mit Rechtsstaatlichkeit nichts gemein. Würde man das Strafrecht der BRD zur Anwendung bringen, wären alle Gefängnisse und Psychiatrien überbelegt, von den Jungs und Mädels in den schwarzen Roben und grünen Uniformen!!!

    Ein Beispiel aus der Praxis:
    Mehrere Beteiligte hatten mich strafrechtlich belastet und vor Gericht sogar durch Meineide untermauert.
    Alle Unbeteiligte, die mich strafrechtlich entlasteten, wurden als Zeuge vom e-renwerten Gericht abgelehnt! Ich wurde wegen Körperverletzung verurteilt, nicht das erste mal.
    Mit Unterstützung der Unbeteiligten, die mich allesamt strafrechtlich entlasteten, erstattete ich Anzeige wegen Meineid. Die Chemnitzer Sta.schaft stellte die Anzeige mit der Begründung ein, dass ich den Meineidschwörern erst mal nachweisen müsste, dass diese sich dessen bewusst waren, dass sie mich durch einen Meineid strafrechtlich belasteten!! Na, dämmert´s?

    So lange das GG und Strafrecht in der DDR nicht zur Anwendung kommt, bzw. alle Unrechtsurteile aufgehoben werden, tritt das alte Testament in Kraft!!!

  • @Siggi40: Für solche außergewöhnlichen Behauptungen ihrerseits, hätte ich gerne einen gerichtsfesten Beleg. Und nicht diesen Unsinn, den Sie hier posten.

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