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Streit mit Hamas: US-Geld für humanitäre Gaza-Hilfe gestoppt

Die Hamas hat angekündigt, die Arbeit von US-Hilfsgruppen im Gazastreifen stärker kontrollieren zu wollen, und erhielt prompt die Reaktion: Humanitäre Hilfszahlungen sind eingefroren.

Ein palästinensischer Junge geht an einer Essensausgabestelle der UN vorbei. Quelle: dpa
Ein palästinensischer Junge geht an einer Essensausgabestelle der UN vorbei. Quelle: dpa

WashingtonDie US-Entwicklungsbehörde USAID hat am Freitag ihre humanitären Hilfszahlungen für den Gazastreifen eingefroren. Sie reagiere damit auf Forderungen der in dem Gebiet herrschenden radikalen Palästinenserorganisation Hamas, die Arbeit der dort tätigen US-Hilfsgruppen stärker zu kontrollieren, wie ein Regierungsbeamter in Washington der Nachrichtenagentur AFP sagte.

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Der Zahlungsstopp gilt nach Angaben aus Washington ab sofort. „Wir bedauern, dass von USAID unterstützte Partnerorganisationen im Gazastreifen durch die Hamas zur Einstellung ihrer Hilfsarbeit gezwungen werden“, sagte der Sprecher. Die Hamas hatte zuvor angekündigt, die US-Organisationen im Gazastreifen einer verstärkten Kontrolle unterziehen zu wollen. Wer „auf palästinensischen Gebiet“ tätig sei, müsse sich „an palästinensisches Recht halten“, sagte ein Hamas-Sprecher.

Die Hamas regiert den Gazastreifen seit dem Jahr 2007, wird aber von der internationalen Gemeinschaft nicht als legitime Vertreterin anerkannt. Aus US-Regierungskreisen hieß es nach der Ankündigung, die Hamas müsse aufhören, sich in die Arbeit der US-Hilfsorganisationen im Gazastreifen einzumischen. Ansonsten werde es eine „Unterbrechung“ der US-Hilfen geben. US-Medienberichten zufolge haben die nun eingefrorenen Zahlungen ein Volumen von rund 100 Millionen Dollar (gut 70 Millionen Euro).

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