Streit über Entschädigung nach Flugzeugunglück vor drei Jahren
Hinterbliebene verklagen Schweizer Flugsicherung

Vor fast drei Jahren sind bei Überlingen zwei Flugzeuge zusammengestossen. Ein Teil der HInterbliebenen klagt mit Hilfe eines US-Anwalts in der Schweiz gegen die Flugsicherung.

HB BERLIN. Fast drei Jahre nach dem Flugzeugabsturz von Überlingen mit 71 Toten geht der Streit über Schadenersatz weiter. Hinterbliebene von 30 Opfern haben die Schweizer Flugsicherung Skyguide auf Entschädigung in der Schweiz verklagt. Das teilte Skyguide-Anwalt Alexander von Ziegler am Freitag in Zürich mit. Die Angehörigen werden von der Anwaltskanzlei Podhurst in Miami im US-Bundesstaat Florida vertreten.

Mit den übrigen Opferfamilien, die von deutschen Anwälten vertreten worden waren, sind bereits außergerichtlich Schadenersatzzahlungen vereinbart worden. Dafür haben Deutschland, die Schweiz und Skyguide einen gemeinsamen Fonds gebildet. Bei der Flugzeugkatastrophe war am 1. Juli 2002 eine russische Passagiermaschine mit 69 Menschen an Bord mit einem Frachtflugzeug des DHL-Kurierdienstes mit zwei Piloten in elf Kilometern Höhe kollidiert und abgestürzt. Nach einem Gutachten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung in Braunschweig trägt die Schweizer Flugsicherung, die auch Teile Süddeutschlands kontrolliert, eine Mitschuld an dem Unglück.

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