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Streit zwischen Teheran und London: Großbritannien weist iranische Diplomaten aus

Wie du mir, so ich dir: Nachdem Iran zwei britische Diplomaten des Landes verwiesen hatte, hat Großbritannien seinerseits zwei iranische Diplomaten aus London ausgewiesen. Premierminister Gordon Brown zeigte sich enttäuscht von der iranischen Regierung.

HB LONDON. Diplomatischer Schlagabtausch zwischen Großbritannien und dem Iran: Die britische Regierung hat zwei iranische Diplomaten aus London ausgewiesen, nachdem der Iran zwei britische Diplomaten des Landes verwiesen hatte. Wie Premierminister Gordon Brown am Dienstag im Parlament in London weiter erklärte, seien die von der iranischen Regierung erhobenen Vorwürfe gegen die britischen Diplomaten „ohne jegliche Grundlage“.

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Die Beziehung zwischen Iran und Großbritannien waren extrem abgekühlt, nachdem die iranische Führung Großbritannien vergangene Woche vorgeworfen hatte, sich im Zuge der Proteste gegen die umstrittene Wiederwahl von Präsident Mahmud Ahmadinedschad in die inneren Angelegenheiten des Iran einzumischen.

„Ich bin enttäuscht, dass uns der Iran in diese Position gebracht hat“, sagte Brown. Die britische Regierung strebe jedoch weiter gute Beziehungen an. Der Iran müsse jedoch Menschenrechte und die Freiheit der Menschen im Iran respektieren.

Nach Angaben des Londoner Außenministeriums handelt es sich bei den ausgewiesenen Diplomaten nicht um die jeweiligen Botschafter. In dem Streit zwischen Teheran und London spielt vor allem das persische Programm des Senders BBC eine Rolle, das die iranische Führung für Hetzpropaganda hält.

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