Strenge Sicherheitsvorkehrungen
Anschläge während Aschura-Fest im Irak

Begleitet von starken Sicherheitsmaßnahmen hat im Irak der Höhepunkt des Aschura-Festes begonnen. Bei Selbstmordanschlägen starben mehrere Menschen.

HB BERLIN. Nach den Anschlägen auf schiitische Moscheen mit vielen Toten haben im Irak auch am Samstag Selbstmord-Attentäter mehrere Menschen mit in den Tod gerissen.

In Bagdad zündete ein Täter seinen Sprengsatz neben einem Zelt, das für schiitische Gläubige neben einer Moschee im Westen der Stadt errichtet worden war. Mindestens drei Menschen kamen ums Leben, zahlreiche wurden verletzt.

Ein zweiter Selbstmordattentäter griff eine Armeepatrouille vor dem Verwaltungsgebäude des Gouverneurs der Stadt Bakuba an. Er riss mit der Autobombe einen Soldaten und einen Zivilisten mit in den Tod.

In der Stadt Kirkuk ermordete eine Gruppe von Bewaffneten den hohen kurdischen Geistlichen Mullah Mohammed Rustum.

Unter strengen Sicherheitsvorkehrungen hatten am Samstagmorgen die Hauptfeiern zum schiitischen Aschura-Fest begonnen. Die Schiiten gedenken des Märtyrertodes ihrer spirituellen Leitfigur Imam Hussein vor mehr als 1300 Jahren.

In der Stadt Kerbela werden im Laufe des Tages Hunderttausende Gläubige erwartet. Rund 2000 Sicherheitskräfte sind im Einsatz, um die Pilger zu schützen. Im vergangenen Jahr waren bei Anschlägen während des Aschura-Festes rund 180 Menschen getötet worden.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%