Studenten feiern Aussagen
Irans Präsident fordert Zerstörung Israels

Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat am Mittwoch zur Zerstörung Israels aufgerufen. „Israel muss von der Landkarte getilgt werden“, sagte er der amtlichen Nachrichtenagentur Irna zufolge bei einer Konferenz mit dem Titel „Die Welt ohne Zionismus“.

HB TEHERAN. „Die islamische Welt wird ihren historischen Feind nicht in ihrer Mitte leben lassen.“ Eine neue Welle palästinensischer Anschläge werde „dieses Brandmal auslöschen“. Viele der 3 000 Konferenzteilnehmer, meist konservative Studenten, riefen daraufhin „Tod für Israel“ und „Tod für Amerika“.

„Der Imam (Ajatollah Khomeini) hatte die Ausrottung Israels prophezeit, genauso wie er das Ende des Ostblocks und Saddam Husseins prophezeit hatte“, sagte Ahmadinedschad weiter. Mit Gottes Hilfe werde dies „durch kontinuierliche Weisheit der Palästinenser auch bald realisiert werden.“ Den Nahost-Konflikt bezeichnete Ahmadinedschad als „Schlacht zwischen dem Welt-Imperialismus und der heiligen Front der islamischen Welt“.

Der Sprecher des US-Präsidialamtes, Scott McClellan, sagte, die Regierung in Washington nehme die Äußerungen ernst. „Das unterstreicht die Bedenken, die wir wegen Irans Atomabsichten haben“, sagte er vor Journalisten. Die USA werfen dem Iran vor, nach Atomwaffen zu streben. Die Regierung in Teheran weist dies zurück mit dem Verweis, es gehe ihr nur um Energiegewinnung.

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