Studie: Arbeitslosigkeit in Eurozone steigt 2013 weiter

Studie
Arbeitslosigkeit in Eurozone steigt 2013 weiter

Dieses Jahr wird kein gutes für den Arbeitsmarkt in der Eurozone. Einer Studie zufolge wird es Griechenland und Portugal erneut treffen. Auch Deutschland soll von steigenden Arbeitslosenzahlen nicht verschont bleiben.

StuttgartDie Arbeitslosigkeit in der Eurozone wird dieses Jahr einer Studie zufolge weiter steigen. Voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte werde die Erwerbslosigkeit in den 17 Mitgliedsstaaten mit fast 20 Millionen Menschen ohne Job „ihren Höhepunkt erreichen“, teilte die Unternehmensberatung Ernst & Young (E&Y) in Stuttgart mit. Im Jahr 2010 seien noch 15,9 Millionen Menschen ohne Beschäftigung gewesen. Am höchsten werde die Arbeitslosigkeit 2013 in Griechenland sein mit 28 Prozent, gefolgt von Spanien mit 27 Prozent und Portugal mit 17 Prozent.

Für Deutschland sei in diesem Jahr erstmals seit 2009 mit einem Anstieg der Arbeitslosigkeit zur rechnen, teilte E&Y mit. Die Arbeitslosigkeit werde auf internationaler Berechnungsgrundlage aller Voraussicht nach um etwa 100.000 „leicht steigen“ auf etwa 2,46 Millionen Menschen ohne Job. Die Arbeitslosenquote erhöhe sich damit auf 5,7 Prozent.

2014 könnte die Eurozone bei der Arbeitslosigkeit „das Schlimmste hinter sich haben“, teilte E&Y mit. Die Wirtschaft werde auf den Wachstumspfad zurückkehren. Dies wirke sich aber erst mit Verzögerung auf den Arbeitsmarkt aus. 2014 seien deswegen in den 17 Mitgliedsstaaten wahrscheinlich noch immer 19,6 Millionen Menschen ohne Arbeit.

In Spanien indes gingen die Arbeitslosenzahlen im Dezember nach offiziellen Angaben erstmals seit Monaten wieder zurück. Die Zahl der Menschen ohne Job schrumpfte um rund 59.100 oder 1,2 Prozent im Vergleich zum Vormonat auf 4,85 Millionen, wie das Arbeitsministerium mitteilte. Dies entsprach dem ersten Rückgang seit Juli.

 
afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur
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