Studie
US-Kriege teurer als bisher gedacht

Eine Billion Dollar für US-Kriegseinsätze der vergangenen Jahre ist deutlich zu niedrig geschätzt. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie. Die eigentlichen Kriegskosten dürften sich fast auf das Vierfache summieren.
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New YorkDie USA müssen sich einer Studie zufolge auf deutlich höhere Kosten für die Militäreinsätze in Pakistan, Irak und Afghanistan einstellen. Die Schätzungen der Regierung von Präsident Barack Obama von rund einer Billion Dollar seien deutlich zu niedrig angesetzt, so das Ergebnis der am Mittwoch veröffentlichten Studie mit dem Namen „Costs of War“ (Kriegskosten) des Watson Institute für Internationale Studien der Brown University (http://www.costsofwar.org). Die abschließende Rechnung für die Kriege werde sich auf mindestens 3,7 Billionen Dollar belaufen und könnte sich sogar bis auf 4,4 Billionen Dollar summieren, ergab die Studie.

In den offiziellen Kalkulationen seien verdeckte Kosten wie langfristige Verpflichtungen etwa für Kriegsveteranen oder Zinszahlungen oft nicht berücksichtigt, hieß es in der Studie zur Begründung. Die Experten befassten sich auch mit der Zahl der Kriegsopfer. Demnach ließen bis zu etwa 260.000 Menschen ihr Leben. Fast acht Millionen wurden zudem vertrieben.

 

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Studie: US-Kriege teurer als bisher gedacht"

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  • na, ist doch prima - genau so ist das gedacht gewesen, ein Selbstbedienungsladen für die grossen Vermögen der USA nach alter Tradtion seit dem Bürgerkrieg, dafür hat der Sprössling aus der Familie der Altknechte hervorragen gesorgt, das war sein Auftrag.

  • und wem haben die amis das ganze desaster zu verdanken? einer krankhaften lügnerbande um g.w.bush, die sich noch heute dicken geldsegen über ihre beteiligungen an rüstungfirmen, sicherheitsfirmen (blackwater) u.v.m. einstreichen dürfen. selbst als blackwater die regierung um miliarden betrog, wurde weitergewurstelt. aber die amis haben nichts gelernt, denn sonst hätten sie bush nicht ein 2. mal gewählt. jetzt dürfen sie die zeche bezahlen und bush räumt weiter gross ab.

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