Studie
Verbraucherinsolvenzen in USA deutlich gestiegen

Immer mehr Amerikaner bekommen die Auswirkungen der Hypothekenkrise zu spüren: In den USA meldete im April einen deutlich größere Anzahl Menschen Zahlungsunfähigkeit an.

HB WASHINGTON. Im vergangenen Monat wurden landesweit 92 291 Anträge auf Verbraucherinsolvenz gestellt, was einem Anstieg um 48 Prozent zum Vorjahreszeitraum entspricht, wie eine Studie des unabhängigen „American Bankruptcy Institute“ zeigt. Im Vergleich zum Vormonat stieg die Zahl der Anträge im April um sieben Prozent.

„Wir gehen davon aus, dass es in diesem Jahr mehr als eine Million neue Insolvenzfälle geben wird“, sagte Samuel Gerdano als Leiter des Instituts. Im vergangenen Jahr hatten in den USA 850 912 Familien oder Privatpersonen Insolvenz angemeldet, was einem Anstieg um 38 Prozent im Vergleich zu 2006 entsprach.

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